Highlights 12/18

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Monte-Carlo: En compagnie de Nijinsky

So lange ist es noch nicht her, dass Jeroen Verbruggen sich eine Rolle Vaslav Nijinskys zu eigen machte – in «Le Spectre de la rose», von Marco Goecke sozusagen auf seinen Leib choreografiert. Die Nijinsky-Hommage steht erneut auf einem Programm der Ballets de Monte-Carlo – allerdings: Verbruggen tanzt nicht mehr, er choreografiert – diesmal mit «Aimai-je un rêve?» ein Nijinsky-Ballett, mit dem der Star der Ballets russes unter dem Titel «L'Après-midi d'un faune» einst einen handfesten Skandal entfesselte.

«En compagnie de Nijinsky» sind auch Jean-Christophe Maillot und Johan Inger: Der eine zeigt noch mal seine Version von «Daphnis et Chloé», der andere stellt «Petruschka» auf neue Beine.

L’Opéra de Monte-Carlo, Salle Garnier, 8., 9. Dezember; www.balletsdemontecarlo.com


London: Triple Bill und «Schwanensee»

Es muss nicht immer «Nussknacker» sein auf der Weihnachts-Zielgeraden. Zur Abwechslung taugt auch ein «Schwanensee» – wenn er von Matthew Bourne stammt. Nach vier Jahren Abstinenz kehrt dessen umjubelter, inzwischen 23 Jahre alter, ganz und gar männlich bestückter «Swan Lake» zurück auf die Bühne des Sadler‘s Wells in London. Immer ...

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Tanz Dezember 2018
Rubrik: Tanz im Dezember, Seite 36
von

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Als ein «Fanal des neuen deutschen abendfüllenden Balletts in der Nachfolge von Noverre und Heine» wurde «Abraxas» 1948 in München gefeiert – aber die kultusministeriell als skandalös klassifizierte «Faust»-Adaption ist heute ebenso verschwunden und vergessen wie der Name ihres Choreografen Marcel Luipart. Luigi Manzottis «Excelsior» war 1881 ein Riesenerfolg an...

Newcomer, Abschied, Snippets 12/18

Newcomer: Frank Gizycki

Vorab eine Anekdote: Im Sommer 2017 traf ich mich in der Brüsseler Innenstadt mit Freunden. Unter ihnen war ein mir unbekannter Tänzer, ein sympathischer Typ: witzig und gewinnend. Sein Vorname war Frank, sein polnischer Nachname für uns kaum auszusprechen. Aufgewachsen war er im südfranzösischen Albi. Beim Abschied verabredeten wir ein...

CD, DVD, Buch 12/18

CD des Monats: Strawinsky, Hindemith

Früher haben sich Musiker als Grußbotschaft gelegentlich einen Kanon zugeschickt. Paul Hindemith tat das gern und hat auf diese Weise Igor Strawinsky zu seinem 75. gratuliert. Der wiederum fühlte sich davon im höchsten Maße beglückt – und komponierte postwendend auf die gleiche Art.

Beide Kanons finden sich nicht auf dem...