lausanne: philippe saire...
...beendet im November in Lausanne seine Trilogie, die 2006 mit «Est-ce que je peux attirer votre attention sur la brièveté de la vie?» begann. Ihr Mittelstück fand sie 2008 mit der Aufforderung «Il faut que je m’absente». Beendet wird sie jetzt mit «Je veux bien vous croire» und nicht etwa, wie wir in tanz 4/10 schrieben, mit «Lonesome Cowboy». Wir dachten dies wohl deshalb, weil alles in Las Vegas begann. Hier entdeckte Saire, wie die Welt im Glück verschwand und die Illusion triumphierte. Premiere des finalen Stücks ist am 23.
November im Théâtre Sévelin, die gesamte Trilogie tritt ebendort am 10., 11. Dezember zusammen.
philippesaire.ch
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Es war der Abend des 14. September 2010. Dmitri Medwedjew, 45, feierte Geburtstag in seiner abgeschiedenen Datscha in Sotschi. Zur selben Zeit wummerten mitten in Moskau schwere Bass-Schleifen über die Neue Bühne des Bolschoi-Theaters. Die Moskauer Presse nannte sie: «Elektroschocks». Gut, dass er nicht da war, der russische Staatspräsident von Wladimir Putins...
...landete 2008 in Essen mit «Leonce und Lena» einen veritablen Erfolg. Die Kritikergilde war überwiegend entzückt von seinem Versuch, Georg Büchners Satire in Tanz zu übersetzen. Zumal bei einer literarischen Vorlage, in der herzlich wenig Handlung stattfindet, dafür jede Menge höfisches Gelangweiltsein. Das geht, indem man streng stilisiert, bis hin zu...
