Vorschau, der Weg zu tanz 11/18
Rudolf Nurejew
Einmal mehr steht er im Zentrum der Aufmerksamkeit, kriegt einen ganz großen Leinwand-Auftritt. Ralph Fiennes, seit «Schindlers Liste» ein Star auch hierzulande, verfilmt mit «The White Crow» das dramatische Leben des Tänzers, der im Westen sein Glück machte, aber keine Heimat mehr fand.
Das Schicksal, das Gerhard Brunner fürs «tanz»-Jahrbuch 2018 nachgezeichnet hat, kommt demnächst also zu Kino-Ehren
Iván Pérez
In der letzten Spielzeit hat er für das Ballett der Pariser Opéra «The Male Dancer» choreografiert. Starballerina Natalia Osipova bestellte bei ihm «Flutter». Die Verfilmung seiner Balletboyz-Produktion «Young Men» heimste jede Menge Preise ein. Iván Pérez ist gut im Geschäft – nun zieht es den bisher in Den Haag lebenden Spanier nach Deutschland. Als Nachfolger von Nanine Linning und Leiter des neu formierten Dance Theatre Heidelberg, kurz DTH, will er seine Arbeit erst auf stabile Beine stellen, bevor er größere Sprünge wagt und hoffentlich spannende Entwicklungen anstößt.
Das Jahrbuch
Was ist Heimat, und wo liegt sie? Vieldiskutierte Fragen, auf die der Tanz vielfältig antwortet. Seine Heimat reicht vom Körper über die Kompanie bis zum Kofferinhalt, ...
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Tanz November 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von
Ganz am Anfang steht das Mädchen vor dem Badezimmerspiegel, die langen blonden Haare zurückgesteckt, ein wenig Furcht, ja Schrecken in den Augen. Und doch etwas wie Stolz und Freude im Gesicht. «Was machst du da?», fragt der Vater beim Hereinkommen. «Ich wollte Ohrlöcher, jetzt hab ich welche», entgegnet die Tochter. «Hast du sie wenigs-tens desinfiziert?», hakt...
Bildband: Tango
«Lost in Tango» ist eine Liebeserklärung an den Tango, aber auch die Geschichte des Sohnes, in Erinnerung an seinen Vater Klaus Hympendahl. Eingerahmt von Prolog und Epilog berührt der Bildband zahlreiche Aspekte – von der Geschichte des Tango bis zur Milonga, dem Ort, an dem Tango getanzt wird.
Im Prolog berichtet Klaus Hympendahl, ein großer...
Mit «Climax» von Regisseur Gaspar Noé kommt der Exzess quasi auf Bestellung. Noé ist berühmt-berüchtigt für die Inszenierung von Gewalt und nicht zuletzt für eine kaum auszuhaltende Vergewaltigungsszene in «Irreversibel». In «Climax» folgt er zwar erneut seinen Lieblingsthemen Sex, Gewalt und Drogen, ordnet sie aber einer anderen Faszination unter: der für tanzende...
