Highlights
Auf den Gletscher
geht’s alle Jahre wieder am 24. April. Dann bringt Hubert Lepka mit seiner Kompanie Lawine Torrèn elefantöse Pistenbullys und Hubschrauber ins österreichische Sölden, damit Hannibal es noch einmal wagen darf, die Ötztaler Alpen am Rettenbachgletscher mit 60 000 Mann zu überqueren. Das Spektakel für über tausend Zuschauer in der Kälte ist gigantisch. In diesem Jahr gewinnt es noch eine Dimension dazu. Hannibals Mutter Dido, zurückgeblieben in Karthago am milden Mittelmeer, macht sich choreografisch in Tunesien warm.
Marion Hackl tanzt die Frau mit Führungsqualitäten zwanzig Minuten lang in den Ruinen ihrer Paläste, instruiert von den tunesischen Historikern Aziz Belkhodja und Mouldi Hammami. In Sölden selbst jedoch wird ihr Palast auf 3000 Meter Höhe vom Himmel fallen. Dazu rudern gigantische Galeeren übers Eis und fallen jede Menge Fallschirmspringer ins größte Gletschertheater, das seit neun Jahren immer nur einmal im Jahr abbrennt und im Feuerwerk verglüht. soelden.com
Borderline special
in der Hamburger Kampnagelfabrik verspricht Grenzgänge, die im Tanz sowieso die Regel sind. Hier liegt der Schwerpunkt auf politisch, hm, umstrittenen geografischen Grenzen. ...
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Márcia Haydée
«Het Zwanenmeer»
Am Schluss formieren sich beim Koninklijk Ballet van Vlaanderen die gefiederten Tänzerinnen um Rothbart zu einem undurchdringlichen Ring. Sein Bann aber ist nicht gebrochen. Schwäne sind es, die den Magier schnäbelnd niedermachen. Tippelnd triumphieren sie in tierischer Gestalt. Die ersehnte Erlösung, die Rückverwandlung in menschliche...
Wenn John Cranko noch am Leben wäre, gäbe es vielleicht einen anderen «Othello» für das Stuttgarter Ballett als den, den John Neumeier ursprünglich für Hamburg schuf. 1973 ging ihm Shakes-peare nicht aus dem Kopf, auch die Musik für das abendfüllende Ballett war schon gefunden: Mehrere Stücke Andrzej Panufniks sollten es sein, dessen Kompositionen drei Jahre zuvor...
Auf ihn wartet man, man macht ihm die Aufwartung: einem Rentner. Er kümmerte sich bis 2005 um die Tänzer bei der Zentralen Bühnen-, Fernseh- und Filmvermittlung. Zuvor gab er den zweiten Vorsitzenden im Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik, 1977-94. Der Schlachtruf, kein Tänzer muss aufhören zu tanzen, wenn er nichts Besseres zu tun hat, kommt auch bei ihm...
