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itmoi

«Sacre», so weit das Auge reicht: Eine Jahrhundertflut aus Rekons-truktionen, Relektüren, Nachaufführungen ergießt sich über die Bühnen der Welt. Mindestens einer schwimmt allerdings gegen den Strom: Akram Khans «Frühlingsopfer»- Erkundung kommt als apokryphes «iTMOi» daher, was für «In The Mind Of Igor» (Strawinsky selbstredend) steht. Keinesfalls will der bengalische Choreograf noch ein weiteres Nijinsky-Monument errichten oder postum dem Durchbruch des tänzerischen Expressionismus huldigen.

Vielmehr interessiert ihn, wo Strawinsky den emotionalen Hebel ansetzt: an einem Archetypus des Balletts nämlich, «am Konzept einer Frau, die sich zu Tode tanzt». Nitin Sawhney, Jocelyn Pook und Ben Frost werden Khans «iTMOi»-Expedition musikalisch begleiten, die am 6. und 7. September auch in Dresden-Hellerau Station macht.

Grenoble, MC2, 14.–18. Mai; Châlons-en-Champagne, La Comète, 21., 22. Mai; Genf, Bâtiment des Forces Motrices, 25. Mai; London, Sadler‘s Wells, 28. Mai bis 1. Juni;
akramkhancompany.net

 

 

paris_________

boléro

Vier Promi-Namen auf einem Regiezettel, einer namhafter als der nächste – so viel Kunst-Korona kriegt wohl nur das Ballet de l’Opéra ...

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Tanz Mai 2013
Rubrik: kalender und kritik, Seite 40
von

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