dortmund: theater der klänge «suite intermédiale»

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Das Theater der Klänge macht seinem Namen wieder alle Ehre, nachdem zwei kleinere auf Schauspiel und Text fokussierte Produktionen etwas bieder daherkamen. Das Düsseldorfer Ensemble, das sich 1987 gründete aus Musikern, Tänzern, Schauspielern und sich oft auch auf die Bauhaus-Bühnenkunst bezog, entwickelte 2005 die «HOEReografien». Sie bieten ein Szenario, das Tanz mit Film und Klängen verknüpft, indem Kameras oder sonstige technische Sensoren ihn «abnehmen» und Computerprogramme den Informationshaufen umwandeln in bewegte Bilder und Geräusche.

Die Sache krankte meist am Tanz, dessen Einfallslosigkeit das Auge ermüdete, bevor man sich für irgendeine Kunst der Zusammenhänge interessieren wollte. Hat die Maschine etwas zu bieten, was nicht auch ein reaktionsschneller Musiker an Instrument oder Laptop kann? Kaum.

Die «Suite intermédiale» aber, die in der Aula der Essener Folkwang-Universität Premiere hatte, ist um Längen besser. Sie punktet mit Abwechslung. Unter der Leitung von Regisseur Jörg U. Lensing, Choreografin Jacqueline Fischer und Komponist Thomas Neuhaus sowie den Videospezialisten Fabian Kollakowski und Falk Grieffenhagen präsentieren sechs Tänzer und eine rückwärtige ...

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Tanz Februar 2011
Rubrik: kalender, Seite 30
von Melanie Suchy

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