düsseldorf: b.07
Dieser Abend wird Kult. Vor Martin Schläpfers Uraufführung von «Robert Schumann Tänze» setzt er das nagelneue «Frozen Echo» von Regina van Berkel, die mit dem Installationskünstler Dietmar Janeck und dem in Amsterdam lehrenden Komponisten Theo Verbey zusammenarbeitet. Eingeführt wird der hoch musikalische Abend durch den «Piet Mondrian des Tanzes», Hans van Manen, und seine «Compositie». Höhepunkt ist natürlich Schläpfers Fortsetzung seiner Beschäftigung mit der Symphonie.
Nach Beethovens «Siebter», Tschaikowskis «Sechster» und Mendelssohn Bartholdys «Fünfter» kommt nun: Schumanns «Dritte», die sogenannte «Rheinische», die 1850 in Düsseldorf entstand und karnevalesk Kontraste aus Zeremonie und Überschwang zusammenführt. Premiere: 19. Februar.
rheinoper.de
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Tanz Februar 2011
Rubrik: kalender: highlights, Seite 29
von
Die Kinder und Jugendlichen nehmen spontan die Herausforderung an. Sie steigen buchstäblich in den Ring, um sich an William Forsythes «The Fact of Matter» auszuprobieren. Die Installation, etwa 3,5 mal 10 Meter Fläche umfassend, besteht aus zahlreichen Gymnastikringen, die an Bändern befestigt sind und in unterschiedlichem Abstand vom Boden hängen. An den...
Das «White Bouncy Castle», bekannt als schneeweiße Hüpfburg, die William Forsythe zusammen mit Dana Caspersen 1997 für Londons Artangel schuf, haben mittlerweile Tausende besprungen. Auf Luftkissen zugleich die Balance zu halten und zu tanzen, das tut weh. Der New Yorker Kunststudent Andros Zins-Browne, den es an die Brüsseler Schule P.A.R.T.S. verschlug, hat...
Hier ist nichts mehr so, wie es bisher war. In Guilherme Botelhos 18. Stück seit 1994 ist die Bühne nackt, sind die Tänzer seiner Kompanie Alias anonym und die Gesten alles andere als alltäglich. Hier stehen keine Möbel mehr herum, niemand ruft länger mit etwas Wasser auf glitschigem Boden ein Schwimmbad ins Leben, und keiner verzappelt sich noch, weil seine...
