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Kalender März

Hero-Antihero
... der Gute und der Böse. So einfach ist die Welt im Comic und im Film. Warum nicht auf der Tanzbühne? «Geht!», sagt Lene Boel, die Dänin. Sie ist ganz be-geistert von japanischen Samurai- und Zeichentrickfilmen. Vier B-Boyz tanzen in ihrer 1997 gegründeten Truppe Next Zone. Aus Los Angeles, Kolumbien, Mailand und London kommen die vier und haben nicht die geringsten Probleme, Tanz mit Humor und zugleich als Waffenbruderschaft zu betrachten. Die in London und den USA ausgebildete Choreografin hat schon früh mit Filmfan­tasien gespielt.

In «Cinematic Moves # 2-Artificial Body» ließ sie Roboter auf drei Tänzer los, in «Symphony in Slang» entdeckte sie den Comic und seine sonderbare Bewegungssprache für den Tanz (im April wieder beim Festival Les Rencontres de la Villette in Paris). Jetzt bringt sie beides zusammen, Cartoon und HipHop, in «Hero-Antihero» vom 23. bis zum 30. März mitten in Kopenhagen im Theater Stærekassen (Starenkasten). Tickets: +45-70156565 auf dem Foto: Bboy Sonic and Bboy Cico © Stuart McIntyre

alonzo king
und sein LINES Ballet aus San Francisco sind wieder da. Ausverkaufte Häuser
garantiert. So esoterisch King sich auch gibt, wenn er ...

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Tanz März 2009
Rubrik: Der Kalender, Seite 32
von

Vergriffen
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Ein ironischer Rückblick auf die 68er, dazu eine Dosis Krimi. Sex & Crime – getanzt. Regie führt ein Choreograf. Manche Projekte erzeugen eben das gewisse Kribbeln. Allein, der zurzeit hoch gehandelte Nasser Martin-Gousset erfüllt mit «Comedy» nicht recht die Erwartungen, die er mit seinem Erfolgsstück  «Péplum» selbst schuf. Er bleibt beim Kino als Ausgangspunkt,...

Stephanie Thiersch: «Blind questions: I see you me neither»

Sie schlägt den Menschen mit Blindheit, lähmt und beflügelt ihn, ist Höllen- und Himmelsmacht. Die gute alte, ewig junge Liebe. Die Kölner Choreografin Stephanie Thiersch fühlt sich derzeit reif für die Liebe, macht aber schon im Titel ihres im tanzhaus nrw Düsseldorf uraufgeführten Stücks klar, dass ihre Kompanie mouvoir vor Liebe nicht sonderlich sehend wurde:...

Mechanisches Ballett

Das «Triadische Ballett» des damals 24-jährigen Oskar Schlemmer, uraufgeführt am 30. September 1922 am Württembergischen Landestheater in Stuttgart, war ein Höhepunkt des abstrakten Balletts. Keine getanzte Handlung, sondern ein «freies Spiel» der optischen Komposition. Statt Menschelndem tanzte Pappmaschee. Die Tutus bestanden aus bunten Holzringen. Die Arme waren...