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dancing beyond …
Seit 2007 gibt es Eric Gauthier & Dance Company, angesiedelt am Theaterhaus Stuttgart. Das nun für den SWR entstandene Filmporträt des Kanadiers von Elisabeth Hamberger ist ziemlich genau das, was man erwarten darf: Der Gepriesene wird gelobt, von Mauro Bigonzetti, der mit dieser erfolgreichsten freien Kompanie in Deutschland «Alice» probt, von Egon Madsen, seinem Mentor, von Cayetano Soto («Was Eric hier macht, ist ein Wunder»), vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg («Eric ist ein Glücksfall für die Kultur»).
So könnte es immer weiter gehen, mit einer Prise Homestory samt Gattin Laura («Er geht so freundlich über Leichen»), mit Stuttgarts Ballettchef Reid Anderson («Ich bin sein Ballett-Papa»), gäbe es da nicht auch Momente von größerer Klasse. Hamberger schafft es, Eric Gauthiers Duo mit Diana Vishneva in Hans van Manens «The Old Man and Me» beim Moskauer «Context»-Festival zu dokumentieren, und sie zeigt, wie Landesvater Winfried Kretschmann, von Gauthier animiert, einen Bauhaustanz wagt. Allein das hat die Arbeit gelohnt, und es berührt, wenn man – was öffentlich sonst nicht zu sehen ist – Gauthier bei einer Animation für Senioren in ...
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Tanz Februar 2016
Rubrik: Kalender, Seite 52
von
catherine verneuil
war eine der nobelsten Erscheinungen im Ballet du XXe Siècle. In Neuilly-sur-Seine geboren, verkörperte sie einen Tänzerinnen-Typ, den man nicht unbedingt im Umfeld von Maurice Béjart vermuten sollte. Doch fügte sich die Französin, von Nina Vyrou-bova im legendären Studio Wacker ausgebildet, ebenso formvollendet wie elegant in ein Ensemble...
In Wien blickt dem Spaziergänger von vielen Plakatwänden eine unerlöste Königin entgegen. Olga Esinas dunkel umschattete Augen wirken in dem genähten und gedrehten Gefunkel und Geglitzer, das sie für ihre jüngste Titelrolle in Michael Corders Produktion «Die Schneekönigin» trägt, wie der so oft zitierte tiefe, unergründliche See. Die eiskalte Schöne, Hans Christian...
Wie nützlich soll – oder darf – Tanz sein? Fast gleichzeitig zu zwei Kongressen, die sich Ende vorigen Jahres in Berlin mit dem Trend zum «Nützlichen» im Bereich des Theaters befassten (s. auch «Theater heute» 1/16), stellt der Genfer Choreograf und Tänzer Foofwa d’Imobilité die Frage des Nützlichen und des Unnützen in den Raum des Tanzes. Bis 2017 und damit...
