Das Bild

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Auf den ersten Blick scheinen sie einander wesensfremd: die Bewegungskunst des Tanzes und die den Augenblick fixierende Kunst der Fotografie. Trotzdem sind es Bilder, die den Tanz für uns festhalten, die seine Ikonografie in unseren Köpfen bestimmen. Wir haben Prominente gebeten, uns ihre ikonischen  Tanzbilder zu beschreiben. Damit lenken wir den Augenmerk auf die Sprache der Tanzfotografie, auf Geschichte und Gegenwart der fotografierten Bewegung.

Wir sprechen mit Tanzfotografen über ihre Kunst, über ihre Zusammenarbeit mit Kompanien und wie sie einst den Sprung von der Bühne hinter die Kamera geschafft haben.  

Grausam geblendet wurde der Chef des Bolshoi-Balletts, Sergei Filin. Es ist dies: der Tanzkrimi des Jahres – Ende offen. Wir berichten vom Stand der Dinge 

 

 

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Tanz Jahrbuch 2013
Rubrik: Editorial, Seite 4
von

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Impressum

tanz__Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance__Herausgeber / publisher Der Theaterverlag – Friedrich Berlin

__Redaktion / editorial office Marina Dafova, Hartmut Regitz, Arnd Wesemann, Mitarbeit: Sofie Goblirsch, Marc Staudacher, Dorion Weickmann
Knesebeckstraße 59-61, D-10719 Berlin, Tel +49-(0)30-254495-20, Fax -24, redaktion@tanz-zeitschrift.de,...

Ikonen

__________vaslav nijinsky

Tanz, das sind bewegte Bilder in Raum und Zeit. Eine Bewegung festhalten, heißt: sie zum Stillstand bringen. Auf dem Foto friert sie ein, stirbt vielleicht, dafür setzt sich die Regung, die dahinter steht, die Erregung, aus der sie kommt, frei.

Ich war noch ein Kind und hatte gerade meine Tanzausbildung angefangen, als ich die...

Augen-Künstler

Auf der glatten Oberfläche des Tanzfotos gehen zwei Medien miteinander eine Symbiose ein: der bewegte Tanz und die festlegende Fotografie – Gegensätze, die größer kaum sein könnten. Denn es ist gerade die Bewegung, die in der Geschichte der Fotografie über das rein Dokumentarische hinaus die schlichte Abbildung eines spezifischen Inhalts überragt. Diese Bewegung...