Es ist gar nicht so traurig, dass der Tanz so vergänglich ist
Tanzsammlungen in Deutschland gibt es relativ viele. Aus historisch guten Gründen sind manche Hinterlassenschaften wie die von Mary Wigman sowohl im Deutschen Tanzarchiv Köln als auch im Tanzarchiv Leipzig sowie im Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste in Berlin zu finden. Filmbänder beherbergt überdies das Deutsche Tanzfilminstitut in Bremen. Zu diesen vier Pfeilern des Tanzgedächtnisses kommen noch etliche kleinere Sammlungen in Bibliotheken und Stadtarchiven.
Einen Einblick in diese sonst oft nur Tanzforschern zugänglichen Bestände gewährt derzeit das Deutsche Tanzarchiv Köln mit seinen über 200 Nachlässen und Sammlungen von Tänzern, Choreografen, Pädagogen und Kritikern in der Ausstellung «Yesterday – gerettete Tanzgeschichte(n)» vom 13. August bis zum 3. Oktober an seinem Sitz Im Mediapark 7. Thomas Thorausch ist der Ausstellungsmacher, den ballet-tanz zu einem Besuch ins Tanzarchiv in Leipzig bat. Das Gespräch mit der dortigen Leiterin Janine Schulze ging der Frage nach, wie in Ost und West eine einst sehr persönlich geprägte Sammelleidenschaft von Namensbrüdern – Kurt Peters im Westen, Kurt Petermann im Osten – zu einer besseren Vermittlung des Tanzwissens ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Der Preis ist längst wieder abgeschafft. Aber seine Konsequenzen kommen erst im Nachhinein richtig zum Tragen. 2003 hat sich Marco Goecke in Hamburg mit «Blushing» den Prix Dom Pérignon verdient und damit die Chance eingehandelt, für das Hamburg Ballett kreativ tätig werden zu können. Das hat der Choreograf aus dem Umfeld des Stuttgarter Balletts inzwischen auch...
In Shroud/Chrysalis I the Canadian artist Catherine Richards is inviting visitors to be wrapped in protective layers of copper taffeta. Participants make an appointment during which they lay on a glass table and are enveloped in the shimmering material known for its electrical and thermal conducting capabilities. Once in the tight embrace of the transparent...
Montréal-based Chanti Wadge came into dance “as a way of wanting to reflect on contemporary issues, and the experience of being human.” Her engagement in the form, like so many of her generation, is multi-faceted. “Multi-media can attend to different sense receptors that dance can‘t always,” she says. Technology affords her means to touch “the invisible, the...
