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arila siegert

hat es ihrer Lehrerin Gret Palucca und Kollegen wie Ruth Berghaus oder Peter Konwitschny gleichgetan und der Berliner Akademie der Künste die Archivierung ihrer Regieunterlagen, Arbeitsnotizen und persönlichen Lebenszeugnisse anvertraut. In über zehn Jahren ist ein Materialschatz im Umfang von über 90 Archivkästen herangewachsen, den Regine Herrmann, die Herausgeberin des Buches «Arila Siegert: Tänzerin, Choreografin, Regisseurin», nun im Auftrag der Akademie gehoben und aufbereitet hat.

Unter Einbezug weiterer archivalischer Quellen ist ein vielschichtiges, reich bebildertes werkbiografisches Dokumenten-Buch entstanden, das den künstlerischen Weg Arila Siegerts­ in drei Kapiteln nachzeichnet und mit einem umfangreichen Anhang inklusive Werkverzeichnis abrundet. Schwarzweiß-Fotografien illustrieren die Kapitel «Die Tänzerin» und «Die Choreografin», in denen Wegbereiter und -begleiter wie Eva Winkler oder Tom Schilling zu Wort kommen. Dabei wird der Text – stets überschaubar – durch zeitgenössische Rezensionen, Auszüge aus Siegerts Korrespondenz, u. a. mit Gret Palucca («Liebe Palucca ... » ­sowie zahlreiche Selbstaussagen der ...

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Tanz Januar 2015
Rubrik: medien, Seite 62
von

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