Kann man Choreografieren lernen?
Für den Choreografen heißt es wie für den Schriftsteller: Wenn du das Alphabet beherrschst und die Worte deiner Sprache, dann vielleicht. Und wie es zum Schreiben an den Unis längst hunderte Kurse gibt, gern und harmlos «Kreatives Schreiben» genannt, soll es nun zunehmend universitätsgesteuerte Ausbildungen zur Choreografie geben: Damit werden zwei Hoffnungen genährt. Dass (endlich) das Choreografieren ein «ordentlicher» Beruf wird. Und dass es (endlich) keine Genies mehr gibt, nur noch Könner.
Aber noch haben wir es mit der Situation zu tun, in der sich Choreografen aus zwei höchst unterschiedlichen Haufen entwickeln: traditionell aus dem Nebel der Tänzer und anti-traditionell aus dem Nebel von Künstlern und Studenten der Geisteskünste. Beiden wird fehlende Ausbildung vorgeworfen: Dem Ex-Tänzerlager wird sein Mangel an Innovation und Reflexion um die Ohren gehauen. Sie haben in einer Tradition gelernt, die infrage zu stellen ihnen schwer fällt, weil sie immer schon mit der Nase drauf tanzten. Wenn sie trotzdem die Tradition überwinden: dann Glückauf!
Dafür wird dem Innovatorenlager sein Mangel an technischem Können um die Ohren gehauen, aus dem es kein «nobler Dilettantismus» ...
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Trisha Brown,
you’ve just presented a choreography for dancers and Japanese robots at Montpellier Danse, and I was surprised when you suddenly appeared on stage in the last part of “I Love my Robots.” You didn’t tell anyone you were going to do it. I’m a little surprised, too. You know, my partners in the production tricked me! They asked me to stand on the stage...
Simultaneously with the bursting of the first buds in the backyards of Stockholm, hearts are bursting in Birgitta Egerbladh’s dance-theatre-opera “Mitt hjärta brister,” collage of dance, theatre and opera presented in a sketchy non-linear fashion – reflecting real life. “Mitt hjärta brister” could be seen as a sequel to “Händelser i hemmet” (What Happens at Home)....
Alexandre Prokofjev
«Er hat mir das Leben als Tänzer gegeben!», sagen seine Schüler. Sein Fanatismus als Lehrer war einzigartig. Und: einmal Prokofjev-Schüler, immer Prokofjev-Schüler! Viele flogen noch als Stars aus den internationalen Ballettmetropolen zu ihm nach Moskau oder München, um sich Korrekturen zu holen, weil nur sie garantierten, dass «alles klappt»....
