No Ballet

in Ludwigshafen

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Beim 22. Int. Wettbewerb für Choreografen in Hannover nannten die drei Chinesinnen ihre minimalistische Arbeit noch «Ever More» und holten sich damit den 2. Preis. Ausgereift bis in die letzte Geste und zu Arvo Pärts «Pari Intervallo» getanzt, nennt sich das Trio von Juan Juan Sun, Di Sha Zhang und Xiao He Liu jetzt, ein Jahr später beim Wettbewerb «no ballet» in Ludwigshafen: «Three Points».

Es ist mit Abstand das innovativste Stück, das in letzter Zeit auf irgendeinem Choreografen-Concours zu sehen war: abstrakt als bewegte Form, trotzdem bewegend als getanztes Abbild eines China, das pluralistischer wird.
Aus 282 Bewerbungen hatten Juliane Rößler, die Verantwortliche des Wettbewerbs, und ihre Mitarbeiter 18 Beiträge gesiebt, über die die Jury (darunter erstmals Reinhild Hoffmann, Kajo Nelles, Ralf Rossa und Xing Peng Wang) befinden musste. Klar die Entscheidungen: Neben dem ersten Preis für die Chinesen gab es einen zweiten für «10 Years» von Rosana Hribar und Gregor Lustek aus Slowenien sowie einen dritten für «Sisters» der beiden Israelis Michal Hersonsku und Shira Ben Zeev. Ebenso nach Israel ging der Publikumspreis: für «Manimation» von Nadine Bommer. Parallel zu «no ballet» ...

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Tanz Dezember 2009
Rubrik: Praxis, Seite 66
von Hartmut Regnitz

Vergriffen
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