Baden-Württemberg
Die Württembergischen Staatstheater mit drei verantwortlichen Intendanten für Oper, Schauspiel und Ballett teilen ihre Infrastruktur unter einem Geschäftsführenden Intendanten, was die Kostenberechnung für die einzelne Sparte unmöglich macht. Die Summe von 3.591.479 Euro, die das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst als Landesanteil für das Stuttgarter Ballett nennt, schließt die Kosten für Verwaltung, Orchester, Werkstätten aus, sie ist lediglich ein Anhaltspunkt. Ähnlich verhält es sich beim Badischen Staatstheater Karlsruhe, für das das Land einen Anteil von 1.369.
150 Euro für die Sparte Tanz veranschlagt. Wie in Stuttgart doppelt sich die Subvention durch den Beitrag der Stadt. Zuzüglich zu den 7.182.928 Euro in Stuttgart kommen Sponsorengelder der Landesbank Baden-Württemberg und von EnBW in unbekannter Größe hinzu. Das Ballett in Karlsruhe wird fallweise von der Sparda-Bank, dem Künzelsauer Schraubenunternehmen Würth und der Karlsruher b.i.g.-Gruppe unterstützt. Angeschlossen an die Württembergischen Staatstheater ist die John Cranko-Schule, die mit 1,97 Millionen Euro finanziert wird; weitere Kosten für Infrastruktur, Werkstätten etc. kommen hinzu. Die Akademie ...
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