zürich: das fabriktheater...
...bekommt eine neue Leitung. Der Choreograf und Kulturmanager Michael Rüegg (Oona Project), der Performer und Regisseur Michel Schröder sowie die Dramaturgin und Theaterleiterin Silvie von Kaenel wollen neben dem Theaterhaus Gessnerallee die fast vergessene Rote Fabrik neu etablieren als «ein Theater, das den Künstlern auf Augenhöhe begegnet und auch nach außen hin für sie einsteht».
Das scheint nicht selbstverständlich zu sein, ebenso wenig gebe es in Zürich einen «renommierten Ort des Experiments auf hohem Niveau, an dem es ausdrücklich erwünscht ist, Risiken einzugehen und Grenzen zu überschreiten». Hier ist also ein Ort für Performances ohne Tanzzwang.
fabriktheater.ch
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Tanz März 2011
Rubrik: menschen, Seite 32
von
Welch Eleganz: Daniel Proietto, in roter Jacke und dunkler Hose, dreht sich langsam, dabei einen Arm hebend, den Oberkörper nach hinten gebogen. Er ist in einen weichen, sich gegenläufig drehenden Lichtkegel getaucht. Das Kreisen, in verschiedenen Tempi, bleibt im Verlauf dieses ersten Teils von Russell Maliphants «AfterLight» beherrschendes Element, ungeachtet...
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Zu den «Zeitgenössischen Schweizer Tanztagen» hat auch ein Projekt mit dem Namen «Aufräumarbeiten im Wasserfall» Premiere. Warum ein so guter Titel noch immer nur ein Arbeitstitel sein soll, ahnt, wer Anna Hubers Denkart kennt: Sie sucht nach der «Ritze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen». Körpergrenzen ästhetisch aufzulösen, statt sie festzulegen, das ist...
