Die Gegenposition
Die überwiegende Mehrzahl der freien Choreografen mit eigenen Kompanien, die ihre Werke im Rahmen von Gastspielen zeigen, erhalten keinerlei Tantiemen. Im Gegensatz zu Frankreich, wo die SACD solche Rechte en bloc wahrnimmt, müssen Tanzschöpfer in Deutschland ihre Rechte bei den Bühnen und Verwertungsgesellschaften mühsam einzeln durchdrücken, ohne sich auf die Regelsammlung oder eine eigene Interessenvertretung wie den Verband der Musik- und Bühnenverlage berufen zu können. Hier tut eine Vereinheitlichung dringend not.
Ein eigener Berufsverband, der auf die Einhaltung der gesetzlichen Rechte pocht, könnte die Tanzschaffenden davor schützen, sich als Einzelkämpfer evtl. missliebig zu machen ...
Es gibt eine Fülle bislang ungeklärter Fragen, die einer Regelung bedürfen:
– Was geschieht mit Urheberrechten nach dem Ausscheiden eines Choreografen aus dem Anstellungsvertrag, wenn seine Werke weiterhin im Repertoire bleiben? Die Behauptung, diese seien mit einer vor Jahren oder Jahrzehnten gezahlten Gage auf ewige Zeit abgegolten, widerspricht dem Gesetz (§ 32 UrhG).
– Was geschieht mit der Vergütung etwa von choreografierenden Tänzern oder Ballettmeistern, deren Anstellungsvertrag solche ...
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Slowly rotating, reflecting the auditorium and yet remaining almost invisible, the huge disc immediately captures our attention. Sethzman is using the disc, placed at the left-hand side of the stage, to manipulate the dimensions of the stage. Andersson’s clear cut and precise movement language increases the stature of the dancers, making their movements as striking...
Afrika ist endlose Savanne und unberührte Küste. Afrika duftet nach unvermuteter Gefahr und unversicherter Existenz. Afrika ist das Schlachtfeld des missionarischen Eifers zweier Religionen. Kirchen und Moscheen in der Größe von Fußballfeldern überragen die Betonhütten in den Vororten. Genützt hat das nichts: Wir sitzen beim schwarzafrikanischen Vize-Botschafter...
Sie hatten mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Welche waren die größten? Bomben und Krieg. Eine Woche vor der ersten Ausgabe wurde das Attentat auf Djerba verübt. Die Angst war groß, und der freie Eintritt zu den Aufführungen ein großes Risiko. Als leichtsinnige Künstlerin tat ich so, als wisse ich nichts von der Verordnung, die das Festival annullierte und lud...
