düsseldorf: korea...
...ist seit vielen Jahren im Aufwind. Gemeint ist damit natürlich die Südhälfte des geteilen Landes, nicht das einem autistischen Kommunismus nachhängende Nordkorea. Südkorea kennen wir längst als eine bedeutende Wirtschaftsmacht; das Land sucht auch künstlerisch den Anschluss an den Westen. Auffällig, dass sich einige zeitgenössisch arbeitende südkoreanische Choreografinnen in den letzten zehn Jahren in Deutschland niedergelassen haben, wie In-Jung Jun, Young Soon Hue oder Hyoung-Min Kim.
Und hierzulande gut bekannt ist auch Eun-Me Ahn, die für das Folkwang Tanzstudio oder pvc tanz Freiburg Heidelberg gearbeitet hat. Nun lassen sich neueste ästhetische Entwicklungen, die innerhalb Südkoreas stattgefunden haben, beim Festival «Kore-A-moves» mit vier Programmen begutachten. Wo? Natürlich in Düsseldorf mit seiner großen fernöstlichen Gemeinde – hier startet «Kore-A-moves» Anfang November –, in Münster und Frankfurt sowie in Amsterdam, Stockholm, London und anderswo in Europa.
tanzhaus-nrw.de
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
ist, dass ein Regime 1,7 Millionen Bürger tötete, weil sie nicht dessen Vorstellungen vom wahren Kommunisten entsprachen. In Kambodscha verfolgte man zwischen 1975 und 1979 auch die, die eine Brille trugen und damit als Intellektuelle angesehen wurden. Das südostasiatische Land hat den Genozid der Künstler, Gelehrten, Ingenieure und Tänzer durchgemacht....
Ungeschildkrötet – schönes Wort. Ein vom Schutz des Panzers und von der Lahmheit der Bewegung befreiter Körper. Tanz eben. Isabelle Schad, einst Ballerina, heute Vordenkerin und Tänzerin der freien Szene, sagt: «Der Titel beruht auf einem Tippfehler; der Finger schlug zu weit links auf, es sollte ‹Untitled› heißen.»
In den Berliner Sophiensaelen stürzt sie in ein...
Die Münchner «Tanzwerkstatt Europa» geht wie die meisten Festivals mit einer Party zu Ende. Wer den Veranstalter Walter Heun sucht, erhält von einer Mitarbeiterin den Hinweis: «Mitten auf der Tanzfläche, der macht das volle Programm.» In diesem Jahr war es wohl noch zu früh. Heun, der nicht zu den Ersten zählt, die nach Hause gehen, machte sich am Rand erst noch...
