Boyzie Cekwana
Ntsikelelo “Boyzie” Cekwana and I have met several times over the course of the past two years. He has dramatically increased my awareness of South Africa. Socially, culturally, politically, economically, and, yes, dance-wise. But the latter aspect seems just one of many in an avid creative life that reaches out in all directions. His curiosity, voracious reading and quick mind thriving on constant challenge make him an interesting if somewhat demanding interlocutor. Our talks have been long and loaded, as I suspect any conversation with this complex man is. But all the more rewarding.
Especially if you have seen some of his work.
Cekwana isn’t one of South Africa’s best known dancer-choreographers for nothing. Before our interview, I saw “Ja, nee” for the fourth time. It still shakes me. The enlightened Westerner’s reflex reading of work from the other hemisphere tends towards indiscriminate embrace of the foreign as “authentic” i.e. good – and an idealization of unfamiliar ethnicity. Particularly in dance. And now this. Seven black men devoid of individuality and charm, a pack of predatory beasts. “Ja, nee” has been touring to tremendous acclaim since its creation in 2003. Even ...
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«Guck’ mal, was die Frau da macht». Der Vater schiebt sein Kind vor ein Ladenlokal in einer Nebenstraße der Essener Innenstadt. Eine Schaufensterpuppe legt ihre Hand gegen die Scheibe. «Sind die echt?», fragt der Kleine. Der Schweiß ihrer Hände kondensiert gegen das Glas. Die Ware lebt, doch wahre Kunst darf man nicht anfassen. Sie ist unverkäuflich, sie hat einen...
Der Versuch Martin Stiefermanns, den lieben Gott zu spielen mit seiner Tanzkompanie Oldenburg und Kollegen aus New York, Luzern, Osnabrück, Groningen, Kuba und Mannheim, um den Dekalog in tanztheatralischen Essays zu kommentieren, wurde vom Allmächtigen gnädig geduldet. Das Projekt erwies sich als geglückter Schöpfungsakt. Was in einer stilistischen Melange...
Am Anfang das Ende. Vor vierzig Jahren hat Kenneth MacMillan in Stuttgart dem «Lied von der Erde» von Gustav Mahler bewegte, bewegende Gestalt gegeben und damit dem Ballett eine musikalische Dimension des Tanzes eröffnet, die bis heute nichts von ihrer inspirierenden Kraft eingebüßt hat.
Unvergessen, ja unvergänglich darin der «Abschied» – ein Finalsatz, wie ihn...
