Somewhere entre-deux ...
«Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun. Ich bin ein Prophet!», ruft der Blinde. Die Fee im weißen Brautkleid verwandelt sich in Hund, Rabe und Katze. Sie kann sich auch auf Porzellanscherben räkeln. Sie stellt metaphorische Fragen, die an Grimms Märchen erinnern und führt uns durch den Film. Auch andere «Warriors Of Beauty» kehren regelmäßig ins Bild zurück. Fantasien und Phobien, mythische Fenster zu Welten jenseits der Ratio. Jan Fabre, einen Uhu auf der Schulter, schluckt eine mysteriöse Pille.
In seinem Schlaf krabbeln die Käfer aus dem Mund von Erna Ómarsdóttir, ein torkelnder, blutender Ritter schlägt eine Schlacht gegen einen unsichtbaren Feind, ein Gnom hetzt auf allen vieren, ein nackter «Krieger» fällt und rutscht immer wieder aus, den Körper mit Ketchup beschmiert, bis er aussieht wie enthäutet. Viele Bilder in «Les guerriers de la beauté» erinnern an Fabres «Je suis sang». Und aller Zusammenhang erschöpft sich darin, dass Figuren und Szenen aus Fabres Welt stammen.
Nein, und immer wieder nein. Pierre Coulibeuf macht keine Tanzfilme. Sagt er. Seine Werke sind abendfüllend, aber keine Spielfilme. Sie sind weder Dokumentar- noch Experimentalfilme. Nie ...
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Es gibt 244 Fernsehsender in Deutschland (Stand Juni 2005 laut www.medienindex.de). Also müssen abertausende Sendeminuten täglich gefüllt werden. Doch bis auf den sonntäglichen Primetime-Platz bei arte, gelegentlich einem Samstagabend bei 3sat und die eine oder andere Wiederholung im Vormittagsprogramm der Regionalsender der ARD, findet Tanz im Fernsehen nicht...
Die Zukunft fängt bei der Ausbildung an, da hat sich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in den vergangenen fünf Jahren einiges getan. Dieter Heitkamp und sein Team haben dort den Tanz-Studiengang kräftig umgekrempelt und ihm
einen dezidiert zeitgenössischen Charakter verliehen. Dem frischen Wind trägt schon der Titel des...
Es ist ja nicht unbedingt so, dass die Berliner Philharmoniker in den letzten Jahrzehnten als besonders unelitäres Orchester-Kollektiv aufgefallen wären. Und nicht alle Mitglieder des Traditionsklangkörpers mögen gleich Feuer und Flamme für die sozial-pädagogische Ader ihres Chefdirigenten sein. Ohne Simon Rattle hätte es die Education-Arbeit bei den Berliner...
