Tanz das Bauhaus
Bettina Wagner-Bergelt, in der Tanzwelt kennt man Sie vor allem als langjährige Dramaturgin und Vizedirektorin des Bayerischen Staatsballetts. In der Bauhaus-Welt kennt man Sie sicher nicht so gut – was verbindet Sie mit dem Bauhaus?
Ich bin da ein merkwürdiger Zwitter. Ich habe ganz viel übrig für Geschichten. Zugleich bin ich auch ein absoluter Fan der Abstraktion. Ich liebe Lucinda Childs und Merce Cunningham ganz genauso wie die klassische Form in «Schwanensee». Insofern hat das Bauhaus mich immer fasziniert, diese Klarheit, diese Reduktion in der Form.
Wenn ich rückblickend anschaue, wie und mit welcher Kunst und welchen Künstlern ich gearbeitet habe und umgegangen bin, dann denke ich: Ja, das Bauhaus passt zu mir, ohne dass ich es direkt gesucht hätte. Ich fühle mich ästhetisch und ideologisch genau richtig in diesem Umfeld.
Nun laden Sie zu einer «kreativ-experimentellen Reise rund um die legendäre Bauhausbühne» in die Berliner Akademie der Künste ein. Warum haben sich die «Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar» und die Kulturstiftung des Bundes für eine theatralische Eröffnung des Jubiläumsjahres entschieden? Man hätte ja auch eine Ausstellung mit Werken der ...
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Tanz Januar 2019
Rubrik: Bauhaus, Seite 8
von Claudia Henne
Ausstellungen
Berlin: «Kunst.Figur.Kostüm», Ausstellung mit Kostümen aus Oskar Schlemmers «Triadischem Ballett», Akademie der Künste, Hanseatenweg, 17.–24. Jan.; www.bauhausfestival.de
Dresden: «Hellerau – Die Idee vom Gesamtkunstwerk», Festspielhaus Hellerau, bis zum 1. Juli; www.hellerau.org
Gera: «Intermediale Experimente am Bauhaus. Kurt Schmidt und die...
Hafen 1 nennt Volkswagen diesen ehrgeizigen Neubau, der das große, jährliche Festival «Movimentos» am Leben erhalten soll. Eine Bühne mit gut 1400 Sitzplätzen wird derzeit am Hafenbecken gleich neben dem alten Kraftwerk errichtet, der bisherigen Tanzbühne. Nur gut ein halbes Jahr Bauzeit ist veranschlagt, im Sommer will das renommierte Tanzfestival wieder an den...
Der Erste Weltkrieg blieb an den Ufern der Yser stecken. Der kleine Fluss bildete jahrelang eine Frontlinie zwischen deutschen Besatzern und belgischen Soldaten. Und ist bis heute eine Demarkationslinie auch zwischen dem französischen und dem belgischen Flandern. Der Fluss war zwischen 1914 und 1918 die Hölle: «Alles wird Wüste. Eine Urlandschaft. Ein elender...
