War Scheherazâde Fattal die Pionierin des Bauchtanzes?
Scheherazâde Fattal lebt heute zurückgezogen in einem Vorort von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, wo ich sie im Asilo del Sagrado Rosario de la Virgen traf, im Altersheim zum Rosenkranz der heiligen Jungfrau. Sie ist eine vergessene Legende, die ihre Karriere als Bauch- und Schlangentänzerin im Nahen Osten der 1930er Jahre begann und ihren Höhepunkt in John Peronas legendärem «El Morocco» Nachtclub in New York fand. Dorthin war sie auf abenteuerliche Weise während der Nachkriegswirren gelangt und hatte sich die amerikanische Staatsbürgerschaft geradezu ertanzt.
Sie zog nach Los Angeles, wo sie Leon Askin, Lili Saint Cyr und ein gewisser Kurt Katch bei der Gründung von «Scheherazâde’s School for Bellydancing», der ersten Orientalischen Tanzschule an der amerikanischen Westküste, in Belair, California, tatkräftig unterstützten. Hier erlangte sie Starruhm, weil sie Rita Hayworth, Maria Montez, Gene Kelly und sogar Peter O’Toole in Bauchtanz oder eher «middle eastern body-language» unterrichtete. «Without Scheherazâde Fattal’s invaluable help and assistance, I would never have been able to embody ‹Lawrence Of Arabia› the way I did it and without her encouragement and ...
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