Tanzpakt, Tagung, Universität
Tanzpakt
Nach dem «Tanzplan» kommt der «Tanzpakt». Fünf Jahre Debatte gingen ihm voraus. Die Tanzförderung fällt in den Aufgabenbereich der Kommunen, denen das Land Zuschüsse gewährt. Und der Bund? Hat bisher mit seinen Initiativen dem föderalen Manifest «Kultur ist Ländersache» gehorcht und eigene Akzente gesetzt.
Das ändert sich nun. Er wird Partner von Tanz-Initiativen, die von Länder und Kommunen getragen, einen sogar hälftigen Beitrag vom Bund erwarten dürfen. 5,625 Mio.
Euro hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags dazu bewilligt. Am 15. November ist erstmals Antragsschluss. Anders als beim «Tanzplan» sollen sich bereits etablierte Projekte bewerben, die «überregional und modellhaft ausstrahlen», solche, die sich «eines besonderen Engagements in den Städten und Ländern» bereits sicher sind und dafür vom Bund belohnt werden.
Tagung: Inventur #2 – Contemporary Dance & Performance
Angesichts der Tagung «Inventur #2» am tanzhaus nrw, Fortsetzung des Vorgänger-Formats, das 2005 im Wiener Tanzquartier stattgefunden hat, darf man sich schon mal fragen: Muss die Show wirklich weitergehen? Die nun in Düsseldorf lokalisierte Zusammenkunft wurde einmal mehr ...
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Tanz Juli 2017
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Red.
Ausschreibungen
Einmal jährlich präsentiert «POOL – Internationales TanzFilmFestival Berlin» im Dock 11 Tanzfilmproduktionen aus aller Welt und ist Treffpunkt Kreativschaffender aus Tanz, Film sowie der Fashion- und Werbeszene.
Einsendeschluss: 17. Juli
www.pool-festival.de
K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg is offering three residencies to...
Es wird nie mehr auf Reisen gehen, Madrid nie mehr verlassen. Kein Jubiläum, kein noch so verlockendes Angebot kann die Kuratoren des Prado dazu bringen, Hieronymus Boschs monumentalen «Garten der Lüste» außer Haus zu geben. Zu wertvoll, zu einzigartig und in der Substanz zu fragil ist das Triptychon, das trotz sakraler Anmutung doch nie einen Altar zierte....
Wim Vandekeybus entwirft in seinem neuen Stück «Mockumentary of a Contemporary Saviour» eine babylonische Dystopie. Weil hier bewusst nichts übersetzt wird, entsteht tatsächlich der Eindruck eines Sprachengewirrs. Alle sieben Darsteller nämlich sagen Berge von Text auf, in ihrer Muttersprache. Sie werden mit ihren privaten Klarnamen angesprochen und bilden einzeln...
