Screening 4/18
move!
Im Spagat rotieren, Salto schlagen, wie eine Turbine um die eigene Achse sausen – und das ohne jeden Kontakt zu Mutter Erde: Wer je vom Abheben geträumt hat, wird sofort mitmachen wollen, wenn die Tänzerin und Choreografin Sylvia Camarda in den gläsernen Vertikalwindtunnel steigt. Der sieht aus wie ein großes Goldfischglas ohne Wasser und gibt dem Körper dank Supertechnik so viel Auftrieb, dass er sich frei schwebend in der Luft bewegen kann.
Wichtigste Spielregel beim «Indoor Skydiving»: «Wenn du dich entspannst, hast du Macht über den Wind.» Das gibt die Finnin Inka Tiitto, ihres Zeichens «Air Dancer», der Kollegin mit auf den Weg, eine von unzähligen Gesprächspartnern und -partnerinnen, mit denen die Serie «Move!» im Rahmen des arte-Schwerpunkts «Lasst uns tanzen!» (siehe unten) alle erdenklichen Aspekte und Seitenaspekte des Tanzes beleuchtet. Das geschieht mit maximalem Entertainment-Faktor, macht aber trotzdem schlauer. Alle Termine: www.arte.tv
Ballett im Kino:
Aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, www.tanzimkino.com 8. April, 17.00h: «Giselle», choreografiert von Yuri Grigorovich
Tanz im TV
3sat, www.3sat.de
7. April, 19.30h: «Theater: Ein Fest!»: Seit 1989 ...
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Tanz April 2018
Rubrik: Kalender, Seite 48
von
Die Kanadierin Allison Brown tanzte im New York City Ballet, bei Twyla Tharp, Amanda Miller, Saburo Teshigawara und von 1996 bis 2004 in William Forsythes Ballett Frankfurt. Seit fast 20 Jahren choreografiert und unterrichtet sie: Profis, Tanzstudenten, Amateure. Sie lebt in Frankfurt.
Allison Brown, was genau meinen Sie, wenn Sie «Moving Stories» unterrichten?
Ic...
Newcomer: Victor Caixeta
Er sei glücklich im Mariinsky-Ballett und probe viel, sagt er im Gespräch. Victor Caixetas Weg dorthin war alles andere als vorgezeichnet. Zwar umwehte den Halbwüchsigen aus dem brasilianischen Uberlândia schon beim Eintritt in die Staatliche Ballettschule Berlin der Hauch des Besonderen: groß, grazil, hochbegabt, von noch kindlich naivem...
«Moving Architecture» nennt Daniel Arsham seine Raumskulpturen, die er kürzlich in Moskau gezeigt hat. Genüsslich kreiert er Paradoxien und plastische Verzerrungen. Futuristisch und entkörperlicht sind diese tanzenden Raumgebilde, gefroren in der Bewegung – in dem flüchtigen Moment, wo sich Architektur und Performance treffen.
Was fehlt, sind Farben. Die fluide...
