Der Sommer kommt

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Japan hat eine Rezession. Gäste werden in einem politischen Hilfsnetzwerk auf die Insel getragen, man nennt so was ein deutsch-japanisches Kulturjahr. Kanada trauert um sein FIND!-Festival im zweiten Jahr. Dieses große Forum, damit Kanadier nicht nur nach Übersee, sondern Überseeische auch mal nach Kanada kommen, litt an enormem Zuschauerschwund. Schuld seien die Künstler selbst gewesen, die sich zunehmend von der Tanzlust des Publikums entfernten hätten. Und dann gibt ja nch diese kleine Welle zurück zum Ballett. In S.

-Peterburg wirken die Stars Of The White Nights magnetisch aufs Publikum. Russland setzt beim touristischen Event auf seinen Ruf, Wiege des klassischen Balletts zu sein. Wie Spanien auf Flamenco zählt. Und Dänemark auf Bournonville. Frankreich, Kernland des HipHop, und ambitioniert, den Tanz als Faktor gesellschaftlicher Kritik zu betrachten, kämpft in Avignon vermehrt mit jenen Gegnern, die deutlich «Schluss mit dem Hässlichen» fordern.
Jede wirtschaftliche Krise verlangt nach Blümchenwiesenästhetik. Nach durchlittenem Tag soll der Zuschauer «belohnt» und nicht in ein «Labor» geführt werden, das neue «Diskurse» aus Körpern schnitzt. Wie in Holland: Dort erfährt das ...

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Tanz Mai 2005
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Redaktion

Vergriffen
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The Martial Chi

Akiko Kitamura and her company Leni-Basso are valued for a refined choreographic use of video images. With her multidisciplinary approach, she comes up with interesting work based on a kind of clear mathematical logic, devising precisely woven structures through certain patterns in the movement vocabulary. In her signature piece, “Finks,“ which focuses on the...

We still live here

Als wäre alles beim Alten. Die Proben im Ballettsaal II der Oper Frankfurt, die Aufführungen im Bockenheimer Depot. William Forsythe, der wie immer überraschend gelassen über die Widrigkeiten der Kulturpolitik spricht. Alles beim Alten? Na ja, jetzt habe er ein richtiges kleines Büro im obersten Stock der Oper, mit Blick über die Stadt. Früher war’s nur so eine Art...

Zu viel versprochen

Wer wollte den Choreografen den Mund verbieten! Wenn sie was zu sagen haben, wird sie niemand daran hindern. Aber so viel Gerede wie beim neuesten Abend des Stuttgarter Balletts war noch nie. In «Eden | Eden» debattieren angeblich «zwanzig der führenden Wissenschaftler über die historischen, wissen­schaftlichen, ethischen und religiösen Aspekte des Umgangs mit dem...