Preissegen

Fedora

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Acht Juroren, acht Nominierte, vier Preise – und wer einen kriegen will, soll die Sparte künstlerisch vorangebracht, deren Ansehen gemehrt und möglichst viele europäische Koproduzenten an Land gezogen haben. Darum müssen sich allerdings die Institutionen kümmern, für die die Projekt-Künstler ins Rennen gehen.

Es ist eine erlesene Runde etablierter Geld- und Kulturgranden, die sich zur 4. «Fedora»-Preisverleihung mit angemessen edlem Begleitprogramm im Probenhaus des Bayerischen Staatsballetts eingefunden hat.

Ausgelobt sind zwei mit 150  000 beziehungsweise 100  000  Euro dotierte Preise für Oper und Ballett sowie erstmals zwei symbolische Auszeichnungen. Über eine davon freut sich das Theater Magdeburg mit seiner Oper «Die wahre Geschichte von King Kong», die sich interdisziplinär dem Fremden widmet und dafür die meisten Publikumsstimmen auf der neuen «Fedora»-Plattform erhielt. Selbige umfasst 19  Opern- und Ballettorganisationen in 13  europäischen Ländern, mit zwei Millionen Euro kofinanziert durch das Programm «Kreatives Europa» der EU. In Magdeburg hätte man sich sicher noch mehr über eine finanzielle Zuwendung gefreut, aber auch die ideelle Ehrung wird dankbar ...

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Tanz Juli 2018
Rubrik: Side Step, Seite 19
von Eva-Elisabeth Fischer

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