amsterdam: david dawson und sidi larbi cherkaoui...
...haben einen gemeinsamen Premierentermin. Nein, sie kollaborieren nicht für ein Stück, wie das Cherkaoui gern mit Kollegen tut. Das Niederländische Nationalballett hat die beiden für ein Doppelprogramm zusammengespannt – und natürlich wird das voller Gegensätze sein. Cherkaoui mit seiner zeitgenössischen Bewegungssprache präsentiert eine Arbeit, die unter dem Titel «Labyrinth» angekündigt ist und für ein kleines Tänzerensemble entsteht, zu Musik eines seiner Lieblingskomponisten, des Polen Szymon Brzóska.
Dagegen arbeitet Dawson, der frühere Hauschoreograf des Semperoper Balletts, auf Basis der klassischen Technik: Mit «timelapse/(Mnemosyne)» kehrt er zu der Kompanie zurück, bei der er seine ersten choreografischen Schritte machte – es ist für eine größere Gruppe konzipiert und thematisiert die griechische Mythologie. Die Premiere findet am 17. Juni im Amsterdamer Muziektheater statt.
het-nationale-ballet.nl
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Juni 2011
Rubrik: kalender, Seite 32
von
Das Festival am Haus der Kulturen der Welt wird diesmal von Jens Hillje zusammen mit Irina Szodruch und Tang Fu Kuen kuratiert. Für sie ist ein Künstler kein Ganzes. Dick Wong tanzt zwei sich ständig voneinander entfernende und sich wieder annähernde Teile einer Persönlichkeit. Der Kanadier Dave St-Pierre verortet die beiden Seelen nicht in der Brust, sonden an den...
...hat noch einen Präsidentenposten bekommen. Er leitete bis zum vergangenen Jahr den «Prix de Lausanne», dessen Ehrenpräsident er inzwischen ist, und steht nun der neu gegründeten Stiftung Schweizer Tanzarchiv vor. Es handelt sich im Grunde um nichts anderes als die Zusammenlegung zweier bislang voneinander unabhängiger Sammlungen, den Lausanner Archives Suisses...
Die Mutter ist immer dabei, folgt der Tänzerin wie ein Schatten, wohin sie auch geht, also meist in den Ballettsaal. Zwischendurch steht «La petite danseuse de Degas», eigentlich Marie van Goethem, auch jenem Künstler Modell, der sie nicht eben uneigennützig auf seinen Sockel stellt. So, wie ihn Benjamin Pech verkörpert, könnte man ihn für jemanden halten, der...
