alina cojocaru
Alina Cojocaru,sieht man sich Ihr Repertoire an, finden sich hauptsächlich Übernahmen der klassischen Rollen von Aurora über Odette/Odile bis zu Cinderella. Fehlen Ihnen nicht die Kreationen?
Ja, die kamen in meiner Karriere bisher etwas zu kurz. Aber ich hatte das Glück, Johan Kobborg zu treffen und mit ihm zu arbeiten. Er ist meine bessere Hälfte. Von ihm habe ich etwa gelernt, was mich wirklich inspiriert hat: Finde immer eine Begründung für einen Schritt. Ein Schritt ist nicht einfach ein Schritt. Es gibt immer einen Grund dafür.
Ob ich «Dornröschen» tanze oder ein neoklassisches Stück – ich frage mich nun immer, warum ich mich bewege und was ich ausdrücken will. Es gibt so viele Möglichkeiten, und es ist dann doch immer das Einfachste, nicht unbedingt das Leichteste, was auf eine ganz natürliche Weise zu geschehen scheint. Ich denke immer an mehr, als den Fuß richtig zu setzen oder das Bein zu strecken. Es muss ein Sinn hinter jeder Bewegung sein.
Macht es einen Unterschied, klassische Rollen zu tanzen oder für Sie entwickelte Rollen?
Natürlich. Bei «Dornröschen» kann ich nur versuchen, etwas Neues in den choreografischen Rahmen zu bringen. Es ist eine begrenzte Freiheit, ich ...
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Tanz April 2011
Rubrik: menschen, Seite 16
von Klaus Witzeling
...ist Berliner Urgestein, 44 Jahre alt, von Martin Puttke an der Staatlichen Ballettschule Berlin zum Tänzer ausgebildet. Bekannt wurde er vor zwölf Jahren als Choreograf, der wirklich seriöse Fragen an den Tanz stellte. Warum hat kein Kunstchoreograf das Krumping erfunden? Warum glauben wir an «lebenslanges Lernen», die ständige Weiterbildung trotz des prekären...
In London an der Brunel University im Artaud Performance Centre werden in «The World from within and with-out (in memoriam Kazuo Ohno)» Performancetraditionen und heutige Körpertechniken untersucht, unter anderem mit Biyo Kikuchi , Olu Taiwo, Ka-therine Mezur, Peter Sempel, Ksenia Yakunicheva: 4. und 5, April.
people.brunel.ac.uk/dap/
artaudforum.html
In Berlin zum...
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