Arnheim
An Audrey Hepburn kommt in Arnheim keiner vorbei. Nicht dann, wenn man wie John Bliekendaal in eben diesem Haus wohnt, in dem Edda Kathleen von Heemstra Hepburn-Rust (so der Name der nachmals berühmten Schauspielerin) vier Jahre lang ihren ersten richtigen Ballettunterricht erhielt. Winja Marova hieß ihre Lehrerin, und die war es auch, unter deren Ägide sich die lokale Ballettschule über diverse Zwischenstationen schließlich zur ArtEZ Dansacademie entwickelte – A wie Arnheim, E wie Enschede, Z wie Zwolle.
Der östliche Teil Hollands wird durch «Vooropleiding Dans» in Venlo inzwischen in die Aufbauarbeit der ArtEZ hogeschool voor de kunsten mit einbezogen.
John Bliekendaal könnte über den Hollywood-Star viel erzählen, der nach dem Krieg bei Sonia Gaskell in Amsterdam sein Tanzstudium fortsetzte, und er tut es auch in einem leicht verfremdeten Deutsch, das einem sofort sympathisch erscheint. Der geborene Apeldoorner hat nach seiner Zeit beim Koninklijk Ballet van Vlaanderen und Ballet du XXe Siècle lang genug in der Bundesrepublik gastiert, um als halber «Deutscher» durchzugehen. Zeitweilig war er in Gelsenkirchen und Oberhausen unter Vertrag. Nachdem er am Gymnasium Essen-Werden und ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
«Ding … dong …», endlos wiederholt sich der Doppelton. War da nicht was mit Beethoven? Das ganze «Bam, Bam, Bamm – BAM!» von Emio Greco I PC über «Hell» geht im Takt der Fünften Sinfonie. Doch bei aller Wucht Beethovens, uraufgeführt bei Montpellier Danse: sie tragen Notenständer auf die Bühne. Für «Bam, Bam, Bamm – BAM»? Nein, für eine großartige Partitur...
Manche wähnen das Land der Zelte irgendwo dort, wo einem die Zensur einen Strich durch die Rechnung macht. Doch Tentland liegt überall. In Ansichtskarten aus aller Herren Länder schnitt Helena Waldmann jene konischen Zelte, die im Iran das «schwache» Geschlecht vor männlichen Blicken «schützen». Es ist eine Frage der Perspektive.
Auch im Iran haben die Menschen ein...
No question, Norwegian choreographers and dance companies have been attracting growing national and international attention since the late 1990s. A number of prominent choreographers have chosen to step beyond Norway’s borders in search of dance education. Some have been drawn to Belgium while others set their sights on the UK. Still, back home in Norway, the...
