amigas
Vor dem spanischen Klosterbau wiegen sich Palmen. Baumblüten leuchten im grellen
Sonnenlicht. Fast jede Straßenecke in der maroden Altstadt von Havanna hat solch malerischen Reiz. Gegenüber dem restaurierten Convento de Nuestra Señora de Belén befindet sich mitten in Havanna das Tanzzentrum von Lizt Alfonso.
Die in Kuba populäre, durch ihre Gastspiele mit «Fuerza y compás» und «Vida» auch international bekannte Tänzerin und Choreografin und ihr Mann, der Computeringenieur und Kompaniemanager Juan Carlos Coello, haben die frühere Druckerei hinter schattenspendenden Arkarden umgebaut, um derzeit sage und schreibe 1000 Schüler zu unterrichten. Aber nicht heute. An der Calle de Compostela wird gerade auf allen drei Etagen – in den Trainingssälen, in der Schneiderei und im Tonstudio – die neue Produktion «Amigas» geprobt und vorbereitet.
Zehn Jahre ist es her, dass Fidel Castro – damals noch maximo líder – bei Lizt Alfonso anrief. Am Abend zuvor hatte er sie und ihre Frauenkompanie bei einer Gala im Teatro Carlos Marx, einem hässlichen Betonklotz für Theatervorstellungen und Parteitage im Villenviertel Miramar, gesehen. Er soll gefragt haben, was sie denn brauche, um ...
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Tanz Juli 2011
Rubrik: produktionen, Seite 14
von Klaus Witzeling
Veränderungen beginnen meist im Verborgenen. Etwa weil sich einige der Bedingungen tief im Inneren eines Systems verschieben, die dieses zusammenhalten. Zunächst hat sich nur eine Spannung aufgebaut, die kaum messbar ist, mit der Zeit aber wachsende Unregelmäßigkeiten erzeugt. Retrospektiv wird festgestellt werden, dass sich die kleine Wirkung in eine kleine...
...ist vorerst der letzte Performer, Tänzer, Pädagoge, Choreograf, der beim schweizerischen internationalen Weiterbildungskurs (SiWiC) tätig sein darf. Der 15. und letzte SiWiC findet vom 2. bis 15. Juli im Tanzhaus Zürich statt. Er endet am 14. Juli mit einer offenen Probe und der Aufführung am 15. Juli. Gegründet wurde SiWiC 1997 von Richard Wherlock und Regina...
Für eine Autobiografie fehlte ihm die Zeit. Aber Zeugnisse seiner Freundschaft gibt’s zuhauf. Ria Schneider hat nicht wenige davon gesammelt und im großzügig ausgestalteten Buch «Erinnerungen an José de Udaeta» zu einer Dankesgabe gebunden. Von Brita Adam bis Tomás Zybura reicht die Liste von insgesamt 88 Autoren, die mal beredt, mal weniger beredt Auskunft geben...
