tv: new york dance
Der Dokumentarfilmer Michael Blackwood schuf 2010 «New York Dance: States of Performance», eine Porträtreihe, kuratiert von der Tanzkritikerin der «New York Times», Gia Kourlas. Vier von sieben Choreografen werden nun auch in Deutschland vorgestellt: die jüngere Beth Gill, die beiden Klassiker der US-Moderne John Jasperse und Ralph Lemon, der sich auf die amerikanische Klassen- und Rassenzugehörigkeit verlegt hat, sowie Jennifer Mason, deren Arbeit «Bird Brian» durch die Bewegungsmuster von Zugvögeln inspiriert ist.
Warum uns ausgerechnet die hierzulande bekannteren Choreografen wie Christopher Wheeldon (tanz 5/11) oder wahre Avantgardistinnen wie Sarah Michelson und die bei uns viel tourende Ann Liv Young vorenthalten werden, weiß nur der koproduzierende WDR und der ausstrahlende Sender 3sat, 3. Sept., 22.35 Uhr.
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Tanz August/September 2011
Rubrik: kalender, Seite 78
von
Wenn Monica Mason ihre Position als Direktorin des Royal Ballet im Juli 2012 verlässt, folgt ein ihr Vertrauter nach: der geschäftsführende Direktor Kevin O’Hare. Er ist die todsichere Lösung. Der Mann versteht das Geschäft und die täglichen Probleme des Balletts weit besser als irgendeiner sonst, und er genießt das Vertrauen der Kompanie, zumal das der Tänzer....
...übernimmt zum 1. August die Leitung des Göteborger Balletts. Die Geschäftsführerin der Berliner Agentur Binder + Partner, die unter anderem die Choreografinnen Ingun Bjørnsgaard, Marguerite Donlon und Deborah Colker vertritt, war zuvor künstlerische Leiterin des Balletts der Komischen Oper und Ballettdramaturgin an der Deutschen Oper. Mit einem Vierjahresvertrag...
...und Rolf Baumgart sind die Kompanie bodytalk aus Bonn; sie erhielten den siebten «Leipziger Bewegungskunstpreis» für die Uraufführung ihres Tanzstücks «Zig Leiber / Oi Division» über Neonazis im angeblich rechtsfreien Raum. Die Jury meint: «Radikal rabiat. Bodytalk okkupiert die Bühne und macht sie zum Schlachtfeld. Körpersprache als konsequenter Körperkrieg.»...
