Highlights 2/20
Den Haag: NDT
Vom Nederlands Dans Theater kann man eigentlich nie genug sehen. Schon gar nicht während seiner -Jubiläumsspielzeit, in der beide Ensembles mehr oder weniger eine 60-jährige E rfolgsgeschichte bilanzieren. So präsentiert NDT 1 ab 6. Februar unter dem Titel «Sometimes, I Wonder» gleich drei Meis-terwerke seines langjährigen Direktors Jiří Kylián: neben den beiden populären Stücken «Bella Figura» und «Claude Pascal» mit «Vanishing Twin» eine relativ unbekannte Arbeit. Als Kontrastprogramm steuert NDT 2 ab 28. Februar «Standalone» bei, u.
a. zwei Choreografien von Ohad Naharin sowie eine veritable Uraufführung des langjährigen Ensemblemitglieds Johan Inger. Als wäre das nicht genug, legt die Juniorenkompanie Ende Januar/-Anfang Februar auch noch einen Zwischenstopp in Köln, Schweinfurt und Remscheid ein. Auf dem Programm u. a. «Wir sagen uns Dunkles» von Haus-choreograf Marco Goecke.
www.ndt.nl
München: Salome
Karl Alfred Schreiner, Ballettchef am Münchner Gärtnerplatztheater, geht mit seiner Kompanie gern unkonventionelle -Wege. So hat er das Instant-Format «Minutemade» erfunden und damit einen Volltreffer gelandet. Jetzt macht er das -Publikum zum heimlichen ...
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Tanz Februar 2020
Rubrik: Tanz im Februar, Seite 38
von
Alte Menschen brauchen eine Stütze, einen Rollator, wie ihn die 75-jährige Brigitta Schirdewahn über die Bühne steuert. Auch wenn die Frankfurter Tänzerin ihn nicht benötigt. Es ist wie in der Kunst. Wer ein Bild alter Meister betrachtet, sieht zuerst den Rahmen. «Darum choreografiere ich auch nicht, ich rahme», sagt Antje Velsinger. Zusammen mit der...
Tanz den Kubismus! Carlos Matos, Ballettdirektor der Landesbühnen Sachsen, hat sich mit der Uraufführung seiner Choreografie «Picasso» genau das vorgenommen. In 16 Bildern erzählt er von Leben und Werk des spanischen Ausnahmekünstlers und zersplittert den 1881 in Málaga geborenen Maler in fünf Tänzer – für fünf Facetten der Persönlichkeit: Der stolze Spanier und...
Wer sieht wen an und von wo aus? Was macht das aus? Dass die Zuschauer von zwei Seiten eine Bühnenaufführung betrachten, sich also gegenübersitzen, ist längst nicht mehr ungewöhnlich. Auch Ohad Naharin baut seinem neuen Stück «2019» eine solche Zwei-Fronten-Situation. Die Botschaft des Arrangements – «seht euch beim Zuschauen zu» –, nimmt man leicht amüsiert zur...
