Wie schön!
Für den Außenstehenden bedeutet Tanz alles Mögliche. Er denkt ihn sich klassisch oder sportlich, feierlich oder artistisch, künstlerisch oder karnevalesk – Tanz gibt es im öffentlichen Bewusstsein nur in solchen Bruchstücken.
Anders als in der Literatur, wo sich verschiedene Genres unter dem Dach von Buch und Verlag in Buchläden, Bibliotheken und Internet gar nicht erst auf den Nenner «geschriebene Sprache» einigen müssen, steht der Tanz zwischen Bühne und Ballhaus, Disko und Dorfplatz auf so vielen Beinen, dass er in Medien, Politik und Öffentlichkeit viel zu verschieden wahrgenommen wird, um ein klares «Image» von sich zu erzeugen. Literatur, um beim Vergleich zu bleiben, mag gute und schlechte Bücher produzieren, aber ihr Image, der Bildung zu dienen, ist so unzweifelhaft, wie der Tanz eine unübersehbare Vielzahl möglicher Aussagen zu seinem «Nutzen» hervorbringen muss, dass es Bände füllt.
«Tanz ist kein Sport, Tanz ist – in seiner theatralen Ausformung – Kommunikation», schreibt zum Beispiel Katja Schneider, Ko-Jurorin der Tanzplattform Deutschland 2004. Und verweist damit den Tanzsport auf die Plätze, um dem Bühnentanz aufzuhelfen. Der Diskurs zum Tanz lebt von solchen ...
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Inbal Pinto, one of Israel's more talented and inventive young choreographers, and her partner Avshalom Pollak have put together a new comic fantasy dance that has ample elements to ensure another crowd-pleaser of the kind that brought them international recognition. The two are responsible for the design of the stage, costumes, wigs and the arrangement of the...
A-B-A-B. Harmonie-Disharmonie-Harmonie-Disharmonie. Gleichgewicht/ Ungleichgewicht, usw. ... Keine Frage, das Weihnachtsprogramm an der Opéra national de Paris war kunstvoll gestrickt. Und im prunkvollen Foyer glänzte eine Tanne, geschmückt mit roten und goldenen Tanzschuhen. Vier Stücke statt der üblichen drei, davon zweimal Trisha Brown, und weder ein Balanchine...
Klavier-Variationen beherrschen den deutschen Tanz-Herbst. In Mannheim choreografierte Kevin O’Day Bachs «Goldberg-Variationen», in Mainz Martin Schläpfer die «Diabelli-Variationen» von Ludwig van Beethoven. In Münster hat sich Daniel Goldin aus drei Klavierkompositionen von Johannes Brahms – über ein Thema von Robert Schumann, op. 23; über ein Thema von Joseph...
