highlights

Tanz - Logo

nordrhein-westfalen__
festival für zeitgenössischen tanz

In Zeiten leerer Kassen rücken Nachbarn enger zusammen. Acht Städte im tiefen Westen der Republik machen indes schon zum vierten Mal ein Schaufenster des zeitgenössischen Tanzes auf, das von A (wie Angie Hiesl & Roland Kaiser) über L (wie Leandro Kees) bis – immerhin – Y (wie Yoshie Shibahara) 26 Produktionen präsentiert.

Wer alles mitnehmen will, der wird allerdings unaufhörlich zwischen Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln, Krefeld, Münster, Viersen und Wuppertal hin- und herpendeln müssen, weiß dafür aber am Ende haargenau, was in Nord-rhein-Westfalens Tanzszene derzeit so angesagt ist. Wie sich’s gehört, ist das Festival auch intergenerationell gut bestückt, wobei das H die beste Treffer-Quote erzielt: Mit Raimund Hoghe und Henrietta Horn sind zwei erfahrene Impulsgeber des Zeitgenössischen vertreten.

Vom 27. April bis 7. Mai, tanz-nrw-13.de

 

 

münchen_________
helden

Der eine holte das Feuer vom Himmel und machte damit die Menschen mächtig. Der andere öffnete die Büchse der Pandora und brachte dadurch das Unheil über die Welt. Prometheus und Epimetheus, der Sage nach zwillingshaft verbrüdert, stehen weniger für der Titanen ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz April 2013
Rubrik: kalender und kritik, Seite 31
von

Weitere Beiträge
grabesstille, im winter

Knapp 30 Jahre hat es von der Idee, das Grab George Balanchines aufzusuchen, bis zu ihrer Verwirklichung gedauert. Immer wieder fand sich ein Grund, die gute Absicht weiter hinauszuschieben. In der Regel war die Zeit zu knapp, um bei einem Kurzbesuch im Big Apple gleich einen ganzen Tag für diesen Ausflug nach Long Island preiszugeben. Die Jahre gingen dahin, und...

basel: Richard Wherlock: «Eugen onegin»

Kein Wort über Cranko. Im sonst so sorgfältig editierten Programmheft kommt der Klassiker nicht vor, mit dem der Erbe des Choreografen seit dessen Tode so viele Bühnen bestückt. Statt «Onegin» nennt Richard Wherlock seine Version des Versromans von Alexander Puschkin vorlagengetreu «Eugen Onegin», unterlegt ihr indes wie seinerzeit der Kollege in Stuttgart...

frédéric flamand

So recht geht das erst einmal nicht zusammen: Der Schüler eines Schülers des berühmten polnischen Theatererneuerers Jerzy Grotowski leitet heute das Ballet National de Marseille. Als solcher – sprich: Lehrling des Grotowski-Lehrlings Franz Marijnen – verehrte er das «Arme Theater», das im Körper nach der Wahr-heit sucht und die choreografische Vision verachtet. So...