geehrt: yvette chauvire
Am 6. Mai ernannte Frankreichs Kulturminister Frédéric Mitterrand die einzige Primaballerina assoluta seines Landes zum «Grand Officier de la Légion d’Honneur». Es ist das erste Mal, dass der Tanz den zweithöchsten Verdienstorden Frankreichs in Empfang nimmt. An Künstler wird er nur selten verliehen, meistens geht er an Kriegshelden oder bleibt innerhalb der Politikerzunft. Yvette Chauviré, geboren 1917, die in Paris unter Serge Lifar, an der Mailänder Scala, in Monaco und beim Royal Ballet tanzte, stand unter anderem mit Rudolf Nurejew auf der Bühne.
Die legendäre Giselle-Darstellerin ist das Bindeglied zwischen Anna Pawlowa und Sylvie Guillem, deren Lehrerin sie an der Pariser Opéra war. Auch Monique Loudières und Marie-Claude Pietragalla zählten dort zu ihren Schülerinnen.
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Tanz Juni 2011
Rubrik: menschen, Seite 26
von Thomas Hahn
In Kopenhagen fordert Kitt Johnson zu «Exploring Creativity» auf, um choreografische Werkzeuge zu trainieren: 10.–13. Juni; X-act, Struenseegade 15A.
kittjohnson.dk
In Berlin macht Barbara Mahler mit der Klein-Technik vertraut: 13.–17. Juni, schwelle7. schwelle7.de
In Berlin gibt anlässlich seiner Performance «Exilio es sinónimo de extrañamiento» in der Brotfabrik...
...wird entgegen erster Dementi nun doch 2012 Ballettdirektorin am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Die US-Amerikanerin tritt damit die Nachfolge von Bernd Schindowski an, der das Ballett 33 Jahre lang leitete. Breiner lernte unter anderem an der Heinz-Bosl-Stiftung in München. Ihr erstes Engagement führte sie ans Bayerische Staatsballett, 1996 wurde sie...
...heißt eine Dissertation, die mal nicht darüber meckert, dass «Prekariat» jene Klasse von Tänzern bezeichnet, die zu wenig Geld für ihre Arbeit an sich selbst erhält. Jochen Roller hat das ja mal wunderbar thematisiert, ihm wird ein ganzes Kapitel gewidmet. Aber Katharina Pewny erweitert den Begriff, übersetzt ihn wörtlich mit «ungesichert», «verletzlich». So...
