and the winners are ...

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Tänzer des Jahres

sind Sylvie Guillem und Raimund Hoghe. Man kann sich kaum einen größeren Kontrast vorstellen, nicht bloß, was die Körpergröße betrifft.

 

Sylvie Guillem

überzeugte, ja überraschte in den Duetten «Push» mit Russell Mali-phant und «Sacred Monsters» mit Akram Khan, weil sie die klassische Linie ganz entspannt durch die längst offen stehende Tür zum Zeitgenössischen trug (ballet-tanz 7/06). Sie hat zwei alte Feinde hoffentlich endgültig miteinander versöhnt.

 

 

Raimund Hoghe

der Zeitgenössische, tanzt derweil den genau umgekehrten Weg und fand zuletzt in «Boléro Variations» durch die Tür zur Vergangenheit, ohne die es keine Zukunft gibt (ballet-tanz 8-9/08).

 

 

Kompanie des Jahres

Rosas

aus Brüssel. Und das im Schicksalsjahr für ihre Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker. Zwei Kündigungen flatterten ins Haus: Erst wurde die Kooperation mit der Brüsseler Oper De Munt, dann die Kooperation mit dem Théâtre de la Ville in Paris eingestellt. In beiden Häusern haben die Intendanten gewechselt – beide versichern zwar ihre ungebrochene Liebe zu Rosas, wollen das aber nicht vertraglich zeigen. Dabei ist die Kompanie in den Augen ihrer Kritiker, zuletzt mit «Zeitung», auf ...

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Tanz Jahrbuch 2008
Rubrik: Die Saison 2007/08, Seite 115
von

Vergriffen
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Diva

 

“We all wanted to become ballet dancers, football players, astronauts, where did we go so wrong?” Berlin’s theatre group Gob Squad asked in one of their shows. The action had the group’s members sit from nine to five behind desks in a slick office building. With the professional smiles of financial advisers, they revealed the labour market’s ugly strategies to...

Bohner

Some choreographic works are not understood until they are seen from an art-historical perspective, when their significance shows. This is true of VA Wölfl and Neuer Tanz, say, and especially so of Gerhard Bohner. Alone among choreographers, he linked the study of movement with investigations into space, line, colour, abstraction and art-philosophical concepts such...

Exterior dance

Urban Art is public art. Whether you are counting in sculptures in a park or a dance company’s act on a market place – art is examining our societal environment as well as our relationship with art and the real.

Of course, we dream – and how much the very word “dance” stirs the imagination – of a new Rimbaud who “stretches ropes from steeple to steeple,” or the...