electro: blanca II

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Electro heißt die neue Masche. Die Creme der Electro-Tänzer hat Blanca Li für «Elektro Kif» zusammengestellt – BJ, Treaxy, Kyrra und alle, die zu den Beats die Arme rotieren lassen. Gemeinsam kreieren sie die weltweit erste Electro-Choreografie für die Bühne beim Festival «Suresnes Cités Danses» am 18. und 19. Januar. Sie sind zwischen 18 und 21 Jahre alt, besuchen Tanzakademien oder Fachhochschulen. Sie wohnen also nicht in der verrufenen Banlieue, sondern in Paris.

William Falla, Pionier der Bewegung, Gründer des Teams der E-Boys und Dissident der Tecktonik, erklärt: «Die kommerziell gesteuerte Modewelle Tecktonik wurde im Clubbing geboren.»

Electro ist dagegen Straßentanz. Das entspricht uns mehr. Jeder zieht sich an, wie er will, und tanzt, wo er will.» In Tecktonik-Läden kaufen sie nicht. Was bleibt, sind die um den Kopf rotierenden Arme. «Rotor» oder «Haircut» heißen die Figuren. Elemente aus Hip-Hop und anderen Sparten kommen dazu. Das Vokabular ist erst ansatzweise definiert. Blanca Li findet das fließende, verwirrend schnelle Spiel der Arme vor allem «lyrisch» und fühlt sich an die Frauen im Flamenco und deren braceo erinnert. Angesichts der Energie der Electro-Freaks ...

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Tanz Januar 2011
Rubrik: menschen, Seite 26
von Thomas Hahn

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