foundations
In 2002, the country’s first State Minister for Culture, Julian Nida-Rümelin, launched the German Federal Cultural Foundation and equipped it with 40 million Euro. It was about time. The support for culture from municipalities and federal states has been far less than sufficient. And – after union wage increases, theater closures, reductions in theater departments and positions – theater’s whole point, the art, has been less and less at the focus of attention.
Thus the political sphere took on the concept of “excellence” from the academic support structures (sometimes called “lighthouse” programs) in order to nudge the theaters into a competition, as had been previously been the case with the universities. Universities apply for so-called external, tertiary or third-party funds, often from industry. In order to minimize industry’s influence on the freedom of research, foundations (often closely associated to corporations) ensure that generations of students experience more than just canteens and lecture halls, which are financed by tax money.
Basic operations are considered primary funds; in a theater, this includes income from tickets. Secondary funds are moneys that stem from ...
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Tanz August/September 2016
Rubrik: Praxis, Seite 64
von Arnd Wesemann
Bei jedem großen Fußballturnier nutzen Feuilletonisten die Chance, Brücken zwischen Ball- und Bühnenspiel zu schlagen, gewissermaßen den Kick im Welttheater zu entdecken. Und zweifellos gibt es Spieler mit einer so genialen Motorik, dass sie damit auch Tanzstars werden könnten. Das beweisen nicht nur ihre eingeübten Choreografien beim Torjubel.
Umgekehrt führen uns...
Zu Beginn ist graubrauner Sand zu sehen, trockenes Strauchwerk. Durch die Ödnis fährt langsam ein Filmblick. Nach Verlorenheit sieht das aus und hässlich. Aber es ist heiliges Land, ist Israel. Vermutlich, denn es steht nicht dran. Das Video ist der Prolog zu «Leviah», dem neuen Tanzstück von Reut Shemesh, für das die gebürtige Israelin Erinnerungen an ihre...
Matthias von Hartz hatte nur vier Wochen Zeit, das «Athens & Epidaurus Festival» mit aus dem Boden zu stampfen. Dies parallel zu seinem eigenen Format, den «Foreign Affairs» bei den Berliner Festspielen. Der gelernte Volkswirt wurde gerufen, weil griechische Künstler den vorgesehenen Kurator, Jan Fabre, zur unerwünschten Person erklärten und dieser das Handtuch...
