london: russell maliphant
Als Sadler’s Wells im vergangenen Jahr anlässlich des Ballets-Russes-Jubiläums vier Choreografen bat, sich vom Geist Sergei Diaghilews inspirieren zu lassen, gehörte zu den Auserwählten Russell Maliphant (neben Sidi Larbi Cherkaoui, Wayne McGregor und Javier De Frutos). Für das Solo «AfterLight (Part One)» nahm Maliphant Fotografien von Waslaw Nijinsky und dessen Zeichnungen zum Ausgangspunkt; das Ergebnis war eine subtile Bewegungsstudie in feinsinnigen, fließenden, stark von der Kontaktimprovisation beeinflussten Stil – kongenial dargeboten von Daniel Proietto.
Nun wird aus dem 15-minütigen Solo, das im Frühjahr für die «Laurence Olivier Awards» nominiert war, ein abendfüllendes Stück, «AfterLight», und wie man Maliphant kennt, dürfte es eine ungewöhnliche tänzerische Verführung werden: am 28. und 29. September in London, Sadler’s Wells Theatre.
www.rmcompany.co.uk,
www.sadlerswells.com
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