amsterdam: Benjamin Millepied
ist gegenwärtig der Darling des Balletts. Der 1977 geborene Franzose kam im Alter von 16 Jahren zum New York City Ballet, stieg dort zum Solisten auf und schwimmt seitdem auf einer Welle der Kreativität. In New York choreografiert er in immer rascherer Folge für die weltberühmte Kompanie, im vergangenen Jahr schuf er die Tanzeinlagen für den im Ballettmilieu spielenden Psychothriller «Black Swan» – bei den Dreharbeiten lernte er Filmstar Natalie Portman kennen, mit der er seitdem liiert ist –, und nun ist er für eine Uraufführung in Europa zu Gast.
Dem Niederländischen Nationalballett ist es gelungen, dass der Vielbeschäftigte für den Dreierabend «Strong Voices» neben Altmeister Hans van Manen ein neues Stück beisteuert; dazu gibt es die «Moving Rooms» von Krzysztof Pastor. Millepieds Choreografien stehen immer in einem feinen Bezug zur Musik – in diesem Fall zu einer Auftragskomposition des jungen amerikanischen Komponisten Nico Muhly. Premiere ist am 15. Oktober in Amsterdam, Het Muziektheater.
www.het-ballet.nl
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
«Das HAU zu leiten macht mir viel Spaß, aber vielleicht ist das genau der richtige Moment, um aufzuhören», sagt Matthias Lilienthal. Nach acht Jahren will der Gründer des Festivals «Context» und Förderer u. a. der Choreografin Constanza Macras mit Eigenproduktionen wie «X Wohnungen», die überall auf der Welt in Wohnungen meist armer Menschen mit Künstlern aus...
Wer kennt noch Gerhard Bohner, den großen, 1992 an AIDS verstorbenen deutschen Tänzer? Nele Hertling natürlich, Ex-Hebbel-Theater-Chefin in Berlin, die den Kampf Bohners gegen die engen Strukturen der institutionalisierten Tanzensembles im Deutschland von Anbeginn erleben durfte.
In Wien zur Uraufführung trafen sie sich alle einmütig, die Vertreter der...
Nun hat das Sturmgeschütz des Regietheaters auch den grünen Hügel erobert. Im reifen Alter von 69 Jahren debütierte Hans Neuenfels bei den diesjährigen Festspielen in Bayreuth und streute vor seiner «Lohengrin»-Premiere jede Menge Interviews und noch mehr Gerüchte. Mal hieß es, der obligatorische Schwan werde gerupft, ein andermal, die gefiederte Schönheit mutiere...
