in 3-D: Eric Gauthiers «threesome» in stuttgart

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«Im Prinzip braucht man nur zwei Kameras, die parallel in die Welt gucken», sagt Nikolai Vialkowitsch und schmunzelt, denn man hat ihn engagiert, weil es beim 3-D-Verfahren um mehr als nur ums Prinzip geht. Simpel gesagt, zeichnen zwei Kameras im Augenabstand für je ein Auge ein Bild auf.

Schon das ist ein grundsätzliches ­Problem. Die Objektive gängiger Kameras sind zu groß, um uns so nahe zu rücken. Also braucht es einen Trick.

Man stellt die Kameras übereinander und verwendet einen teildurchlässigen Spiegel, der die Objektive scheinbar so zusammenrücken ­lässt, dass sie dem Augenabstand von ­sechseinhalb Zentimetern entsprechen. Erst so entsteht der Effekt räumlichen Filmsehens.

Nikolai Vialkowitsch – seinem ­Namen zum Trotz ein Schwabe und im Badischen heimisch – bezeichnet sich als 3-D-Freak von Kindesbeinen an.

«Mit sechs», erzählt er, «habe ich ein Stereoskop geschenkt bekommen. Ich war fasziniert davon, wie einfach sich diese Räumlichkeit herstellen lässt und welche Wirkung diese Illusion erzeugt.»

Dass die Technik heute für «Kulturinhalte» taugt, also bestens für Inhalte, die mit Raum zu tun haben, davon ist der Regisseur und Gründer von parallax raumprojektion überzeugt. ...

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Tanz Dezember 2010
Rubrik: medien, Seite 59
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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