Brexit: Und jetzt?
Eine vom Arts Council England veröffentlichte Umfrage unter 992 Interessengruppen im Kultursektor ergab, dass britische Tanzorganisationen prozentual die meisten EU-Bürger beschäftigen. Andrew Hurst von der Interessengruppe «One Dance UK» glaubt, dass etwa 40 000 Menschen im Tanzsektor der Insel arbeiten. Der durchschnittliche Anteil der EU-Bürger liege bei «etwa 20 Prozent». Großbritanniens Tanzbranche ist somit vom Brexit besonders betroffen.
Derzeit steht aber nur das Recht außer Frage, dass sich Fachleute (also auch Tanzberufe) bis zu einem Monat im Vereinigten Königreich per «Permitted Paid Engagement»-Visum aufhalten können. Sprich: Fachkräftemangel herrscht auch im Vereinigten Königreich. Über den Fortgang der Verhandlungen versucht so zeitnah wie möglich diese Website zu informieren:
www.touring-artists.info/home/informationen-zum-brexit
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Februar 2020
Rubrik: Praxis, Seite 65
von
Filip Barankiewicz Ein Pole in Prag: Seit 2017 leitet Filip Barankiewicz das Ballett des Národní Divadlo, das nicht nur das eigene Nationaltheater, sondern auch das Ständetheater, die Laterna magica und nach der abgeschlossenen Renovierung wieder die Staatsoper bespielt – und das mit einem Repertoire und einem Ensemble, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Das...
CD des Monats: Facce d‘amore
Eine «geläufige Gurgel», wie sie einst Mozart einer seiner Interpretinnen zugestand, reicht heute nicht. Im Theater erhofft man sich mittlerweile mehr Körperbeherrschung. Breakdancer muss man zwar nicht unbedingt sein, aber für Jakub Józef Orliński ist es sicher von Vorteil, über entsprechende Erfahrungen zu verfügen. Der 30-jährige...
Ungarn: Kulturkampf
Der zurückliegende Dezember war ein schwarzer Monat für die unabhängigen Theater Ungarns – für das Tanz- und Performance-Haus Trafó ebenso wie für die gesamte freie Szene. Die zeigte sich zutiefst besorgt angesichts eines neuen Gesetzesentwurfs der Regierungspartei Fidesz, welcher ursprünglich u. a. die Abschaffung des Nationalen Kulturfonds...
