merce cunningham
Aus Anlass des allerletzten Gastspiels von «Nearly 902» der Merce Cunningham Dance Company bei den Wiesbadener Maifestspielen im Staatstheater zeigt das Museum Wiesbaden eine Auswahl von 32 Zeichnungen des 2009 verstorbenen Künstlers. Cunningham war eng befreundet mit Jasper Johns und Robert Rauschenberg, der mehrfach die Bühnenbilder entwarf. Auch Cunningham selbst war als Künstler aktiv und hat neben seinen reich gestalteten choreografischen Notizen ein Konvolut von Zeichnungen hinterlassen, voll von realen und imaginären Pflanzen, Tieren und Menschen.
Wie Cage setzte Cunningham auf das Moment von Zufallsprozessen, um nicht nur in den Choreografien diese Wirkweise der Natur zur Geltung zu bringen. Ebenfalls zu sehen: ein umfangreiches Videoprogramm mit Aufzeichnungen seiner Tanzstücke. Bis 12. Juni
museum-wiesbaden.de
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Mai 2011
Rubrik: kalender: ausstellungen, Seite 52
von
Weißer Flokati, so weit das Auge reicht. Nach strengen Körperexerzitien dient der Kultteppich der siebziger Jahre als Spielwiese für erotische Räkeleien im Gedenken an die wilden Sechziger. Sehr cool, sehr distanziert sind die acht Tänzer, die Arco Renz in «2069» als Zeitkapselreisende auf das Jahr 1969 ansetzt. Jimi Hendrix pfeift, Psychedelisches von Pink Floyd...
...ist in Europa immer noch ein Geheimtipp. Die Israelin ist seit 2005 Hauschoreografin der Batsheva Dance Company, und ihren Satelliten in unseren Breiten hat sie ausgerechnet im norwegischen Bergen gefunden, in Carte Blanche, der Kompanie des skandinavischen Landes für zeitgenössischen Tanz. Die bringt jetzt wieder ein Stück Sharon Eyals zur Uraufführung –...
...laut eines leicht dubiosen Vergleichs der Zeitung «Junge Welt» in puncto Werbung, und zwar gegen John Neumeier, dem das Blatt jüngst eine zu große «Nähe zum Kapitalismus» vorwarf, weil er die Werbeagentur Scholz & Friends für ein paar Plakatmotive beauftragt hat, während das Guerilla-Marketing in Berlin, ein lustiger Flashmob im Hauptbahnhof, auch bei den Linken...
