jeder hilft jedem

Beim «Tremplin Jeunes Ballets» in Monaco erfahren Nachwuchstänzer, dass sie gemeinsam besser zum Ziel kommen.

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Die Audition als Workshop, als ein gemeinsames Erlebnis, bei dem man nicht leidet, sondern lernt, bei dem man nicht kämpft, sondern kommuniziert? In Monaco wollte es Ballettdirektor Jean-Christophe Maillot zumindest mal versuchen. Und weil das Ergebnis gut gefiel, soll nun der Beginn jedes Tanzjahrs am Grimaldi-Felsen der Jugend gewidmet sein. Das Herzstück: ein weltweites Klassentreffen namens «Tremplin Jeunes Ballets». Da begutachten die Verantwortlichen von 40 Ballettkompanien 50 Kandidaten von vier Kontinenten. Es herrscht also ein gesundes Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Das gemeinsame Feilen an klassischer und zeitgenössischer Technik, das gegenseitige Zuschauen und die gemeinsamen Mahlzeiten in der Kantine fördern das Gefühl, mehr miteinander als gegeneinander anzutreten.

Der Wettbewerb als Spaßfaktor. Geht das? Da geht tatsächlich etwas. «Hart war es, aber interessant», findet Patricia Zhou, die als Einzige ohne Gruppe und Betreuer angereist ist. Weil sie Chinesisch und Englisch kann, hat sie fast keine Probleme mit der Kommunikation, außer mit den Russen halt, «die sind sprachlich eher isoliert». Zhou kann vergleichen, mit dem «Prix de Lausanne» zum Beispiel, den sie ...

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Tanz April 2011
Rubrik: praxis, Seite 68
von Thomas Hahn

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