Vorschau
im mai: pina bausch
Nicht nur die Bonner Bundeskunsthalle (siehe S. 4), auch das Bayerische
Staatsballett feiert Pina Bausch zum Auftakt seiner Festwochen. Mit «Die
Kinder von gestern, heute und morgen» (2002) legen die Bausch-Stiftung und
das Wuppertaler Tanztheater erstmals ein Werk der Choreografin in die Hände
einer anderen deutschen Kompanie – ein spannendes Projekt und Neuland für
alle Beteiligten.
Wie die edelklassischen Münchner mit dieser Herausforderung
zurechtkommen und was sie aus Bauschs episodischem Reigen machen,
gehört zu den Hinguckern der Saison.
im juni: der tanzkongress
Ziemlich genau zur Halbzeit des Tanzjahrs 2016 nimmt die Kulturstiftung des
Bundes ihren entsprechenden Leuchtturm wieder in Betrieb: Vom 16. bis zum
19. Juni findet rund um die Staatsoper Hannover der Tanzkongress statt, der
Praxis und Theorie des Fachs zusammendenken plus ihre jeweiligen Vertreter
zusammenbringen will. Die Programm-Macherinnen Sabine Gehm und
Katharina von Wilcke setzen auf ein Arbeitstreffen mit vielfältigen Ansätzen
und vielfachen Impulsen. Die Kunst wiederum wird sich selbst vertreten, in
Gestalt elaborierter Aufführungen.
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Tanz April 2016
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Mit Bachs sanfter Aria aus den «Goldberg-Variationen» beginnt der Abend, und mit dieser Aria, da capo al fine, geht er zu Ende. Von Bachs dreißig Variationen aus dem Jahr 1741 ließ sich Uri Caine inspirieren, der 1956 geborene amerikanische Komponist, der 2000 seine «Goldberg Variations» einspielte. Für die Komposition nutzte er unterschiedliche Musik- und vor...
lexikon: tanz – und mehr
Etwa auf der Hälfte der 700-seitigen Lesestrecke finden sich folgende Einträge: «Mahler, Gustav», «Maloya», «Manen, Hans van», «Maori». Da reihen sich also, alphabetisch geordnet, der Komponist, das Sklaven-Klagelied, der Choreograf und die indigene Bevölkerung Neuseelands hintereinander. Als jeweils Sachverständige treten auf den Plan: der...
St. Gallen hat mit seinen Tanzdirektoren wenig Glück. Philipp Egli, dem die Ostschweizer Stadt viele schöne Tanzstücke zu verdanken hatte, ging, weil ihm der Umbau der Lokremise zu lange dauerte. Sein Nachfolger Marco Santi ging, weil seine Kompanie nicht die Unabhängigkeit bekam, die er sich wünschte. Nun ist das Tanzensemble nach wie vor dem Musiktheater...
