Tanz im TV

Die Tanz- und Ballett-Highlights im Februar im Fernsehen: u. a. ein Porträt über die Tänzerin Sylvie Guillem.

Tanz - Logo

Tanz auf dem Vulkan heißt die Dokumentation über die französische Ausnahmetänzerin Sylvie Guillem. Explosiv, zäh, unberechenbar sei sie, wie ein Lavaberg. Könnte man wenigstens denken. In Wahrheit ist Sylvie Guillem deshalb ein Star, weil sie sich was traut. Drei Jahre lang hat die Filmemacherin Françoise Ha Van Sylvie Guillem beobachtet, drei Jahre lang sah sie eine Frau auf Weltreisen, die sich ständig zu übertreffen und infrage zu stellen versucht: als Schwertkämpferin in «Eonnagata» mit Russell Maliphant, in Maurice Béjarts «Boléro», in Akram Khans «Sacred Monsters».

Stets sieht man deutlich, warum sich längst jeder, jenseits aller Tanzgenres, mit ihr identifizieren kann: Entwaffnend ehrlich ist sie und träumt im Park von Versailles davon, einmal Gärtnerin werden zu dürfen – eine Bodenständige im Reich der fliegenden Tänzer. Am 8. Februar auf arte in HD.


arte
8. Febr., 21.50h; 21. Febr., 10.05h; 2. März, 3.00h: «Sylvie Guillem – Tanz auf dem Vulkan», Dokumentation von Françoise Ha Van, F 2009
10. Febr., 3.00h (Wh. vom 24. Jan.): «Garten der Lüste – die Choreografin Sasha Waltz», Dokumentation
14. Febr., 10.00h: «Schwarzer Schmetterling», Dunhuang Tanz und Staatsballett, ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Februar 2010
Rubrik: Service, Seite 42
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Frédéric Gies: «Album (Praticable)»

Er kommt aus der Nähe von Straßburg, tanzte in Paris, seit fünf Jahren lebt er in Berlin. Sein Körper ist bärenstark, seine Haltung die eines Teddys. Die Stimme bittet im freundlichen Ton um Aufmerksamkeit, der Wuschelbart federt den Eindruck von Eitelkeit ab, der Topfschnitt fügt Mitleid hinzu. Den Soloabend führt sein Assistent ein, mit Halbglatze in Malerhose...

Ai Weiwei

Ai Weiwei, sein erstes Ballett

So sorry. Tschuldigung. Diese kostbare Vase aus der chinesischen Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) hat er einfach fallen lassen: Ai Weiwei. Auch nimmt der chinesische Baumeister gern Möbel aus der Ming-Zeit (1368–1644) auseinander und fügt sie zu völlig neuen Kunstgebilden zusammen. Im Moment hängt gerade der Himmel über dem...

Mit Goethe

Christoph Winkler ist Stipendiat des Tanz-Residenzprogramms des Goethe-Instituts Montreal. Drei Wochen lang wird er mit den Tänzern Eugene «U-gin» Boateng, Jörg Schiebe und Luke Garwood im Tanzhaus Circuit-Est und danach in seinem Berliner Studio eine Choreografie mit dem Arbeits­titel «Routinen» erarbeiten. Es geht um «den Übergang von der Arbeits- zur...