Vladimir Malakhov
Vladimir Malakhov, Ballettintendant der Berliner, hat noch Träume. Einen davon haben Frank Sistenich und Christiane Theobald in ihrem Bildband «Malakhovs Dornröschen» festgehalten, mit dem sich Schott Musik International erstmals auf dem Tanzmarkt positioniert: ein Fan-Buch im imponierenden Table-Format, das mit einer Fülle faszinierender Fotos aufwartet, über die man durchaus ins Träumen kommen kann.
Kein «Dornröschen» ist so schrittreich dokumentiert wie das des sogenannten «Jahrhunderttänzers» – und selbst die «Seitensprünge mit dem Staatsballett Berlin» (Untertitel) bindet die Fotografin Monika Rittershaus so kunstvoll ein, dass noch der Entstehungsprozess etwas Märchenhaftes hat. So konzentriert sich «Akt 1» auf das tägliche Training. «Akt 2» zeigt die Proben, «Akt 3» lässt die Aufführung noch einmal als Bild gewordene Erinnerung lebendig werden: als «Spitzen-Variationen», wie sie auch im gleichnamigen «Compagniebuch» zu finden sind, das die Stellvertretende Ballettintendantin im Zweijahresrhythmus herauszugeben beabsichtigt. Vol. 1 hat Sandra Hastenteufel als Fotografin betreut – Bilanz einer Arbeit, die hoffentlich nicht nur Ballettomanen, sondern auch potenzielle Sponsoren ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Irène Skorik
In ihrem 82. Lebensjahr verstarb die Ballerina im Juli in Paris. Während ihr französischer Vater sie musikalisch förderte, verdankte sie ihrer russischen Mutter eine solide Tanzausbildung bei der Petipa-Schülerin Olga Preobrajenska. Später wurde sie Ballerina der Ballets des Champs- Elysées, der bedeutendsten klassischen Kompanie im...
Maurice Béjart kann vom Ballett nicht lassen
Wie in «Gaîté Parisienne», eins seiner erfolgreichsten Stücke, konzentriert er die ganze Kunst auf die Barre in der Bühnenmitte: Fixpunkt eines Tanzes, der ohne Technik, ohne Beherrschung des Körpers nie die Freiheit hätte, Béjarts Vorstellungen folgen zu lassen. Wie in vielen anderen Stücken fungiert Gil Roman,...
Die vom Sparzwang geplagte Leipziger Oper hat in diesem Sommer ihre Ballettschule geschlossen. Die verbliebenen 80 Eleven mussten in andere Institutionen ausweichen. Zusammen mit einer Elterninitiative möchte der 43-jährige Neuleipziger Michael Apel (Foto unten: Uwe Meißner) sie nun zurückholen. Die 1996 komplett sanierte Ballettschule der Oper mit den großen...
