Leserpost
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zu «Salsa bei Seegang», Reportage einer Tanzlehrerin auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA, ballet-tanz 10/09: Natürlich ist bei keinem Job alles Gold, was glänzt. Bliebe aber zu ergänzen, dass die Tanzkompanien, die allabendlich die Bordgäste mit tollen Shows erfreuen, fast alle aus weißrussischen und tschechischen Tänzern generiert werden. Sie kosten wenig, man ködert sie mit dem «Duft der weiten Welt». Wäre es anders, könnte AIDA so güns-tige Pauschalpreise nicht anbieten.
Es ist an der Zeit, dass auch in diesen Bereichen der Tanzkunst vernünftige Bezahlung und akzeptable Arbeitsbedingungen einkehren. Trisha Reid, Essen
Zum Tod von José de Udaeta, ballet-tanz 11/09: Das von Ihnen veröffentlichte Foto ist einfach scheußlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies das einzige zur Verfügung stehende Foto war. Christiane Stender, Mülheim/Ruhr
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Kein Wendestück, gottlob. Torsten Händlers Premiere firmierte zwar zum 20. Jahrestag des Mauerfalls. Der neue Ballettdirektor des Theaters Plauen-Zwickau hat für seinen künstlerischen Einstand daraus aber nicht leichtfertig Kapital geschlagen. Er versteht jenen Umbruch eher als Wandel im Leben des Einzelnen: Wenden passieren einem permanent. Kein Heldenpathos um...
Das war nicht nur gefährlich, sie benötigten auch ein paar Tugenden, um zu überleben: Mut, Erfahrung, die Fähigkeit, geräuschlos zu kommunizieren und ähnliche Eigenschaften. Aber spätestens im alten Rom setzte sich die Meinung durch, dass ein Anführer nur deutlich genug Kommandos geben, auf die Untergebenen einen gewissen Druck ausüben und seine Autorität dadurch...
Zwei goldene Stoffbahnen stehen für die titelgebenden Sanddünen. Ein Stretch-Stoff, der von links und rechts den spanischen Flamencostar Maria Pagés und den belgischen Tänzer und Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui verhüllt und die beiden, je im gewaltigen, bühnenhohen Gardinenstoff gebunden, in der Bühnenmitte zärtlich aufeinandertreffen lässt. Aus ihren Hüllen,...
