Workshop in München: Dominique Mercy

Tanz - Logo

Dominique Mercybei der «Tanzwerkstatt Europa» geben Sie als – man darf sagen legendärer – Pina-Bausch-Protagonist einen Workshop. Aus welchen Inhalten setzt sich das zweiteilige Format mit den getrennten Unterrichtsteilen «Danser» und «Solo en face de Pina Bausch» zusammen? Der erste rein technische Teil wendet sich an Fortgeschrittene. Der zweite schließt an und ist mehr für Professionelle gedacht. Wir arbeiten darin an Soli, die ich in verschiedenen Stücken hatte.

Sind die Teile streng getrennt?
Von meiner Seite aus nicht, aber es geht darum, mit Profis an den Soli effizient arbeiten zu können. Mal sehen, wie sich die Gruppen zusammensetzen. Ich habe es gerne flexibel.

Aus welchen Stücken kommen die Soli?
Ich weiß es noch nicht. Ich habe natürlich Erfahrung damit, meine Parts mit Tänzern des Tanztheaters Wuppertal oder – mit Einverständnis der Pina Bausch Foundation – Studenten einzustudieren. Das tue ich jetzt an der Folkwang Universität der Künste für eine Hommage an Pina Bausch. Ich werde wahrscheinlich zwei, drei Soli im Kopf mitnehmen und mich entscheiden, wenn ich die Studenten sehe.   

Welche Ihrer Techniken und Erfahrungen vermitteln Sie?
Die Basis ist meine Arbeit mit ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juli 2019
Rubrik: Praxis, Seite 64
von Bettina Trouwborst

Weitere Beiträge
Screening 7/19

«Schwanensee» und «Giselle»

«Schwanensee» kann man nicht oft genug sehen, schon gar nicht, wenn das Ballett ein Martin Schläpfer choreografiert hat. Wie kaum ein anderer hat der Direktor des Ballett am Rhein das Märchen aus der Musik Peter Tschaikowskys herausgehört. Und er hat es mit seinen Mitteln, wie er sagt, aus den «Körpern und Psychen» seiner Tänzerinnen...

Von wegen exklusiv

Wie leicht, wie oft entfährt sie uns, die Rede vom Besonderen, Herausgehobenen, Unvergleichlichen. Diese hochgejazzte Floskelsprache der Superlative, die, wenn nicht das Beste, Schönste, Wahrhafteste, so mindestens das Unterhaltsamste, Köstlichste, Abgefahrenste verheißt. Wie der Abend- und Morgenstern vom grauen Firmament soll sich das glitzernde Lametta eines...

Workshop in Bielefeld: Kein Spaziergang

Jean-Hugues Assohoto, mal wird Ihr Unterricht mit «zeitgenössisch» gelabelt, mal mit «modern». Was ist für Sie der Unterschied?
Viele Veranstalter sehen zeitgenössischen Tanz eher improvisations- denn technikbasiert. Aber obwohl es bei mir ganz konkret um die Frage geht, wie man Bewegungen technisch beherrscht, sehe ich mich als Lehrer im Zeitgenössischen.  

Sie...