War da ein Tanzjahr?
Einen Tag nach der Präsidentenwahl in den USA hat der Haushaltsausschuss des Bundestags sich auf den Haushaltsentwurf 2017 geeinigt. Mit dabei: zusätzliche 280 Millionen für die Kultur, bis zum Jahr 2020 sollen es 660 sein. Das meiste davon dient dem Erhalt von Immobilien. Aber auch 5,63 Millionen für den Tanz sind eingeplant, verteilt auf die nächsten fünf Jahre. Noch aus der sogenannten Haushaltsbereinigungssitzung schrieben Abgeordnete gleich nach der Abstimmung stolz eine SMS an Teilnehmer des «Zweiten Runden Tischs Tanzförderung».
Der tagte, weil er bitter nötig ist, mit Vertretern der Szene wie der Politik an der Akademie der Künste in Berlin. Tanz, sagte dort die Abgeordnete Yvonne Magwas (CDU), sei ein «Integrationsinstrument» und innere Sicherheit auch eine Frage der Kultur. Das konnte Martin Eifler nur bestätigen. Im Tanzjahr hat er mit seiner Dienstherrin Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kunst und Medien (BKM), eine Reise zu den Theatern des Ostens absolviert. Beide fanden eine «pogromartige Hetze» gegen Künstler vor, die als «Handlanger des Establishments» beschimpft würden. Zugleich beschrieb Philipp Adlung von der Thüringer Staatskanzlei für sein ...
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Tanz Dezember 2016
Rubrik: Warm-up, Seite 1
von Arnd Wesemann
Chris Salter, Sie waren 1994/95 beteiligt an William Forsythes Ballett «Eidos : Telos», zwei Jahre später an «Sleepers Guts». Damals sprachen Sie, sprachen wir alle von interaktiven Technologien, heute sprechen wir von immersiven Technologien. Was hat sich in diesen 22 Jahren verändert?
Man kann sagen, dass es große technische Fortschritte gab. Betrachtet man...
Possagno, in den südlichen Ausläufern der Alpen gelegen, ist eines jener beschaulichen Dörfchen Italiens, die von einem einzigen Kapitel ihrer Geschichte zehren, aber das hochprofitabel. Wer sich der idyllisch gelegenen, heute von gut 2000 Einwohnern bevölkerten Ortschaft nähert, erblickt von fern einen monumentalen Tempel, der stolz über den Häusern und der...
Möge das neue Jahr so dynamisch werden wie Ismael Lorenzos Aufnahmeserie vom Basler Ballett (bei biderundtanner.ch), alternativ so elegant wie Marco Goeckes «Nijinski», den Regina Brocke für den Kalender von Gauthier Dance porträtiert. Nur dort, d. h. im Theaterhaus Stuttgart, ist der Kalender erhältlich.
Das Ballett Augsburg posiert derweil als «Kunst-Werk-Tanz»...
